Folge 12 – Videozubehör für hohe Ansprüche

15 Gedanken zu „Folge 12 – Videozubehör für hohe Ansprüche“

    1. Hallo Michi,
      freuit mich, dass Ihnen die Folge gefallen hat. Die Preise sind teilweise sehr hoch. Wenn man aber bedenkt, das es sich um absolutes Profigerät handelt, das meistens auch nur in einer kleinen Stückzahl gebaut wird, sind die Summen zumindest halbwegs verständlich. Das Profigerät hat aber auch einen Vorteil: Man kann es leihen und bezahlt nur die Drehtage. Neben der Kostenersparnis hat dieses Vorgehen auch den Vorteil, dass man immer aktuelle und einwandfreie Ware erhält.

      Aber denken Sie immer daran: Aus einer guten Idee kann man auch mit preiswertem Gerät einen Spitzenfilm machen – eine schlechte Idee rettet auch kein noch so teures Equipment.

      BEste Grüße
      Achim

  1. Hallo Herr Schmidt!
    Wie immer, vielen Dank für diesen Podcast.
    Nur, ist das wirklich ernst gemeint? Wenn ich die Hardware addiere, die Sie an um und an die Canon geschraubt haben, so kommt mir das vor wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
    In meinen Augen ist es sinnvoller, eine „echte“ Videokamera zu kaufen.

    Gruß,
    Christian Kaiser

    1. Hallo Christian,
      das kommt immer darauf an, was man machen will. Eine DSLR ersetzt keine Videokamera. Die Videofunktion ist für zwei Benutzergruppen gedacht: 1. Dem Amateur, der neben seinen Fotos „mal schnell“ ein paar Bewegtbilder machen möchte. Die zweite Zielgruppe sind Profis aus dem Werbe- und Clipbereich. Sie schätzen den Filmlook und die Gestaltungsmöglichkeiten, die das Sensorformat bietet. In diesem professionellen Bereich zählt, dass z.B. die EOS 5D eine Sensorgrößte besitzt, die (soweit mir bekannt) keine andere Videokamera hat. Und das zu einem unschlagbar günstigen Preis. Auch die Optiken der Kamera sind, verglichen mit Optiken aus dem Kinobereich, günstig. Und der Rest wird eh geliehen.

      Es kommt also immer auf den Standpunkt an.

      Beste Grüße
      Achim

    1. Hallo,
      stimmt. Das ist ein Schwachpunkt der Sendung. Ganz klare Aussage: Den Ton kann man vergessen. Die Geräusche, die die Bedienung der Kamera hervorrufen, werden voll mit aufgenommen. Das ist auch der Grund, warum die Kamera in erster Linie in der Werbung und bei Musikclips eingesetzt wird. Dort wird nachertont und bei Takes mit O-Ton wird auf einem zweiten Gerät der Ton parallel aufgenommen und beim Schnitt synchron angelegt. Aber das zu erläutern wäre zu umfangreich gewesen.

      Alles Gute
      Achim

  2. Sehr gut erklärt und die wirklich wichtigen Dinge sind angesprochen worden. Was die Preise angeht, klar … man bekommt immer das, was man bereit ist dafür zu bezahlen und das Argument der geringen Stückzahlen mag auch eine Rolle spielen. Es gibt aber beispiele, wo – einfach ausgedürckt – ein paar Aluminiumrohre verbunden wurden und ein Rädchen darauf dann 700, -Euro kosten. Oder ein paar Klappen (Mattebox) fast 1200,- Euro. Irgendwo bleibt es bei solchen Extremen dann aber beim Erklärungsversuch. Ich muß gestehen, auch wir werden zunehmen mit Video konfrontiert und haben den Bereich bereits ausgebaut. Mit etwas Geschick, oder den Kentnissen wer dieses Geschick besitzt, sind wesentliche dieser besagten Teile auch vom Feinmechaniker billiger zu beziehen. Im Profibereich wird oft einfach ein gewisses Preisniveau vorausgesetzt. Es geht nicht überall, aber hier und da wirklich sehr viel günstiger. Nochmals, Danke für die Mühen und die tollen Beiträge zu diesem Thema. Bitte mehr davon!

  3. Eine der interessantesten Folgen überhaupt (wie ich finde). Mich erinnert das ganze ein bisschen an „Die Nackte Kanone“, als O. J. Simpson aus einer einfachen Pistole eine Flugabwehrkanone baut 🙂 So ähnlich ist das mit der DSLR hier auch 🙂
    Weiter so!

  4. Das mit dem „fullHD-Monitor“ ist natürlich Makulatur.
    Schon 720p ist für diese Monitore so richtig teuer.
    Meistens hat man 480p .
    Da steht nur FullHD drauf, weil die das entgegen nehmen.
    Die wichtigen Focus-Hilfen in den Monitoren werden gar nicht erwähnt.
    (Peaking? Falschfarben?)

    Den Fluid-Zoom hätte ich raus gelassen.
    Zoomen wärend der Aufnahme sollte man einem Photographen am Anfang doch eher nicht zumuten.

    Wieder, keine Erwähnung des TONs.
    Bei so einer Ausrüstung kann man doch nicht mit dem Kamera-Ton arbeiten!
    Schon bei der Minimalausrüstung verbietet sich das!

    Auch 25p/50p, 180° Shutter und die 50Hz Netzfrequenz fehlen.
    Da denkt doch kein Photograph dran, daß Leuchten am Drehort flackern.
    Sieht man an den zu niederfrequenz PWM-gedimmten LEDs im Podcast.

    Als Filter hätte ich eher die normalen ND-Filter erwähnt.
    Vor allem, wenn es um geringe Schärfentiefe ging.

  5. Hallo,

    ein sehr guter Podcast, der zeigt, welches Zubehör für gute Videos noch notwendig sind. Allerdings ist das Podcast schon von 2009 und sollte überarbeitet werden. Die Preise sind weit gefallen und mittlerweile gibt es Hersteller die sehr günstiges und gutes Zubehör anbieten. Allein ein komplettes Schulter-Rig mit Matte-Box und Follow-Focus für knapp 300,– Euro, LED-Panels in der im Film gezeigten große für rund 50,– Euro, TFT-Monitore für rund 300-400 Euro und Stative mit Fluidkopf, die professionellen Ansprüchen standhalten, zwischen 1000 und 2000 Euro.

    Gruß Oliver

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