Folge 45 – Filter für die digitale Fotografie

33 Gedanken zu „Folge 45 – Filter für die digitale Fotografie“

  1. Kurz und kompakt zusammengefasst. Was mir persönlich noch gefallen hätte, wäre eine Erläuterung zu den verschiedenen Dichten. Schön wäre auch ein Beispiel zur Langzeitbelichtung in der Architektur gewesen.

    Trotzdem ein schöner Podcast

    VG

    Mark

    1. Stimmt. Die verschiedenen Dichten hätte ich noch erwähnen können. Langzeitbelichtung in der Architekturfotografie, bzw. das Ausblenden sich bewegender Objekte stand erst auf meiner Agenda, aber das hat zeitlich nicht gepasst, da wir 4 Sendungen in 2 Tagen abdrehen Das wäre etwas knapp geworden. Also hab ich die Wasseraufnahme gewählt, da die optische Wirkung des Graufilters dort „sichtbarer“ ist.

  2. Hmm, sehe den Beitrag etwas gemischt. Vor allem haben zwei ganz wichtige Punkte gefehlt.
    a) Der Einsatz des Polfilters um einen „blaueren“ Himmel und mehr Struktur in den Wolken zu bekommen. (Mit Hinweis darauf, aus welcher Richtung die Sonne kommen sollte.)
    b) Der Einsatz des Graufilters um auch bei hellem Licht mit einer großen Blendenöffnung arbeiten zu können.
    Und wenn ich schon dabei bin, wenn schon Spiegelvorauslösung, dann bitte mit (Kabel-)Fernbedienung. Ein paar Erläuterungen bezüglich der Stärke der Verlaufsfilter wären auch nett gewesen.

    Nichts desto trotz, danke auch für diesen Podcast.

    1. Danke für das Lob. Klar, blauer Himmel beim Polfilter hätte auch gern gehabt, aber der Himmel zu der Uhrzeit war eh ziemlich farblos. Da wäre eine andere Uhrzeit besser gewesen. Da waren wir allerdings schon wieder im Studio um haben dort die Sachen gedreht.

      Die Sache mit der grösseren Blendenöffnung ergibt sich im Umkehrschluss aus der Möglichkeit der längeren Belichtung.

      Der Satz mit der Spiegelvorauslösung fiel mir erst spontan beim Aufnehmen ein. An die Fernauslösung hatte ich da nicht gedacht. Aber Danke für Deine Hinweise.

  3. Aufgefallen sind mir vor allem die fehlenden Anwendungsbereiche die von meinen Vorschreiben schon genannt wurden.

    Die Dichte der Filter würde mich auch noch interessieren, vielleicht können diese ja in der Beschreibung nachgereicht werden!

    Ansonsten ein schöner Beitrag mit guten Erklärungen!

    1. OK, aufgrund der starken Nachfrage hier die Dichteinfos 😉

      Grau- und Grauverlauffilter gibt es in verschiedenen Stärken, beziehungsweise Dichten. Diese werden häufig mit einem Wert „x-fach“ angegeben und bestimmen den Tönungsgrad (Abdunklungsgrad) des Filters. Je höher die Zahl, desto dunkler der Filter.

      In der Sendung wurde ein 8-fach Graufilter verwendet. Der dunkelt schon richtig heftig ab, sonst wäre die lange Belichtungszeit nicht möglich gewesen.

      Der Grauverlauffilter war 4-fach ab Rand und nimmt dann ab. Also mittelstarke Abdunklung.

      Der Polfilter dunkelt auch ab, hat aber keine Angabe darüber. Laut Kameradaten kam aber ungefähr eine Blendenstärke bei raus.

      Kleiner Tipp am Rande. Man kann die Filter natürlich auch ganz hervorragend kombinieren, zum Beispiel Graufilter und Polfilter in der Architekturfotografie.

  4. Muss leider mit etwas Negativem Vorrausgehn.

    Wenn man schon Filter im Einsatz der Digitalen Fotografie rannimmt. Sollte man doch dann gleich alle Filter nehmen. Nicht eben Efektfilter und co. auslassen. Einige würden gerne bestimmt wissen wie diese sich auf das Bild auswirken, auch trot EDV

    1. Ist nie ganz einfach zu entscheiden, welche Themen man nun rein nimmt und welche man weg lässt. Die vorgestellten Filter haben meiner Ansicht nach den höheren Nutzwert und selbst einfache Bildbearbeitungsprogramme können die Effektfilter gut simulieren. Abgesehen davon müssen wir natürlich auch immer die Länge der einzelnen Sendungen im Blick haben.

  5. Hallo,
    danke für den Beitrag. Habe mir speziell diese Thematik für ein Podcast vor ein paar Monaten gewünscht. Schön, dass darauf eingegangen wurde.
    Michael

  6. Ein Polfilter kann keine Spiegelungen im Metall entfernen, nur in Glas- oder Wasseroberflächen.

    Trotzdem immer wieder interessant die Videos anzuschauen.

  7. Den Gebrauch von Filtern braucht man einem Berufsfotograf oder einem ambitionierten Hobbyfotografen wohl nicht sonderlich erklären.
    Aber für den einfachen Hobbyfotografen fand ich dieses Postcast sehr interessant und hilfreich.
    Natürlich findet man immer noch Aspekte und Informationen, die man in solche Sendungen mit einbringen könnte. Aber ich denke, dafür ist „Blende 8“ nicht gedacht.
    Solche Postcast sollen ja keine Fachliteratur ersetzen.

    Ich finde jedenfalls die Postcast von Thomas Kuhn immer wieder gut gemacht. Und freue mich schon auf den nächsten Beitrag.

    Guenther

  8. Muß auch mal ein Lob los werden. Grade für mich als Neueinsteiger in die Digitalfotografie sind diese Podcasts immer wieder interessant. Hier wird ohne großes fachchinesisch das wichtigste erklärt. Wer sich dann tiefer mit einem bestimmten Thema beschäftigen will, kommt meist eh um den Kauf eines Buches oder um Internetrecherchen nicht herum. Vielen Dank an Thomas Kuhn und den anderen, die alle 2 Wochen ein neues interessantes Podcast vorstellen.

  9. Hallo, danke für diesen sehr informativen Podcast, der Hinweis das Effektfilter dank Bildbearbeitungssoftware für den Amateurfotograf eigentlich nicht notwendig sind, halte ich für sehr wertvoll. Freue mich auf Ihren nächsten Podcast.

  10. Danke für das interessante Video. Filtertechnik ist für mich absolutes Neuland. Bis jetzt habe ich bei meinen Objektiven nur UV Filter eingesetzt. Aber durch den Beitrag bin ich auf den „Geschmack“ gekommen. Ebenso sehr schön wurde die Wirkung gezeigt. Alles in allen, ein runder Podcast, mit Lust auf mehr.

  11. Super erklärt für ein Hobby-Knipser wie ich es bin.
    Jetzt werde ich mir Graufilter und Verlauffilter kaufen,
    den Polfilter habe ich schon.
    Habe durch zufall Blende 8 entdeckt und verfolge
    die Podcast immer wieder.
    Viele Grüße aus Pinneberg

  12. Ich finde es absolut toll, dass es so was wie Blende 8 gibt. In einem Forum bin ich auf den Link gestossen- und freue mich, was mich interessiert nachzulesen und auf weitere Podcasts. Es wird alles der Zeit entsprechend wunderbar erklärt und an Beispielen gezeigt.
    Auch hier die Filtersendung wat sehr interessant- vieles lernt man dazu, vieles wird bestätigt. SUPER!
    Mit dankbaren Grüssen aus der Schweiz

  13. Hallo Thomas, erstmal ein dickes Lob an euch. Super erklärt, auch für mich als Hobbyfotografen. Ich habe im Video gesehen, dass du einen Sun Sniper verendest. Ich spiele auch mit dem Gedanken mir einen zuzulegen weil ich dessen Funktionalität echt praktisch finde. Ich habe allerdings wegen der Verbindung zwischen der Schraube und Kamera bedenken. Welche Erfahrungen hast du mit diesem Gurt? Wie verhält es sich mit einem Batteriegriff? Ich habe ne 5DMarkII und es würde mir das Herz brechen wenn sie herunterfallen würde. Ich hoffe du kannst mir meine Bedenken nehmen.

    Grüße aus der Lausitz

    1. Ich habe den Gurt eigentlich ständig an der D300s mit Batteriegriff. Die ist zwar etwas leichter als die Canon, dürfte aber vergleichbar sein. Ich trau der Schraube genug Kraft zu. Ich bin auch schon mit dem Sigma 70-200 2.8er unterwegs gewesen. Das wiegt schon ordentlich. Da die Kamera ja kopfüber hängt, ergibt sich meines Erachtens nur eine geringe Kraft seitlich zur Schraubrichtung, weshalb die Gefahr des Brechens recht gering sein dürfte. Wirklich ruckartige Schläge bekommt die Kamera beim Gehen durch die Gummiaufhängung auch nicht ab. Deshalb sehe ich hier kein Problem. Das muss halt jeder selbst für sich entscheiden, ob er der Konstruktion traut.

    2. Hallo Sebastian

      Ist zwar bereits bald ein Jahr her, dass du gepostet hast und du hast dir sicher den Sun Sniper angeschafft (was auf jeden Fall Sinn macht), ich möchte dir aber doch noch über meine Erfahrungen damit berichten.
      Ich bin voll und ganz zufrieden. Habe hie und da auch das Sigma 150-500 an meiner D300S „hängen“ und das ist ja auch nicht das leichteste Objektiv.
      Was die Befestigung (Schraube) anbelangt, ist das wirklich kein Problem. Nur fest anziehen, damit die Gummischeibe genügend Druck bekommt und so wie ein Federring wirken kann.
      Ich habe den Sun Sniper meinem Bruder und Schwager zum Geburtstag im letzten Jahr geschenkt und die sind ebenfalls begeistert.
      Also, wenn du noch keinen Sun Sniper hast, kauf ihn dir – ist ne super Sache.
      Wenn du ihn bereits dein Eigen nennst…weiterhin viel Spass damit.

      Grüsse aus Vorarlberg

  14. Aus der Analogzeit ohne TTL-Belichtungsmessung ist mir in Erinnerung, dass die mit dem Handbelichtungsmesser ermittelten Werte für Blende und Belichtungszeit bei der Übertragung auf die Kamera um den auf dem Filter eingravierten Faktor korrigiert werden musste. Verständnisfrage: Warum muss die Digitalkamera, die durch das Objektiv das auf den Sensor einfallende (gefilterte) Licht auswertet, in den manuellen Modus geschaltet werden? Ergibt eine Messung im Av oder Tv-Modus bei feststehendem ISO-Wert denn keine korrekten Werte?

    Beste Grüße aus Koblenz

    1. Das mit dem manuellen Modus ist so eine Eigenart von mir. Ich arbeite in solchen Situationen gern manuell. Insbesondere beim Grauverlaufsfilter erhalte ich bei der Blenden- oder Auslösepriorität schonmal unerwartete Belichtungen. Manuell kann ich in solchen Situationen das Ergebnis häufig besser abschätzen.

  15. Ein guter Podcast, neben den schon genannten ausgelassenen Anwedungsgebieten (was bei der Podcast-Länge verständlich ist), ist mir nur eins aufgefallen:
    Es wirkt so, als ob der Zirkuläre Polfilter so heisst, weil er rund ist („Den Polfilter – ein sogenannter Zirkular-Polfilter – kann man drehen…“).
    Ist natürlich nicht so gemeint gewesen, aber der Unterschied Linearer Polfilter zum CPL und warum man den alten Polfilter von Papi nicht verwenden kann, wäre interessant gewesen. 😉

    Ansonsten noch ein Tipp für Herrn Grimmel: Irgendwann ist es der Belichtungsmessung der Kamera auch einfach zu dunkel, um noch sinnvolle Ergebnisse zu bringen.
    Daher die Kamera die Belichtung ohne Filter messen lassen, dann auf Manuell umschalten, die vorher abgelesenen Werte einstellen und den Filter vorschrauben. Nun noch um die Werte des Filters korrigieren (z.B. gibt es einen 64x Filter, dies entspricht 6 Blendenstufen (2^6=64) -> also kann die Belichtungszeit um den Faktor 64 verlängert werden, oder die Blende 6 Stufen aufgemacht werden, usw.)

    Dies entspricht der „alten“ Methode mit Hand-Belichtungsmesser :)

    Gruß, Jonas Völcker

  16. Ich hab noch eine Frage:
    In dem Beispiel mit der Flussrichtung des Wassers wurde der Graufilter eingesetzt.
    Kann man diesen nicht noch nachträglich mit Softwäre drüberhauen bzw das Bild abdunkeln, wie bei den genannten Effektfiltern?

  17. Ich vermute, Du meinst den „weichgezeichneten“ Effekt des Wassers, der durch die lange Belichtungszeit erzeugt wurde. Für diesen benötigst Du, bei entsprechenden Lichtbedingungen, den Graufilter schon, da die Belichtungszeit ansonsten nicht lang genug ist.

    Wenn Du das ohne Graufilter machen möchtest, wartest Du Du am besten bis in zur Dämmerung. In der Nachbearbeitung kann man einen ähnlichen Effekt zum Beispiel in Photoshop mit dem Filter „Bewegungsunschärfe“ erzeugen, den Du auf eine Ebenenkopie anwendest. Mit einer Ebenenmaske kannst Du dann dafür sorgen, dass der Effekt nur auf das Wasser angewendet wird.

  18. Lieber Herr Kuhn,

    ich bin Einsteiger und finde speziell Ihre Beiträge auf Blende 8 richtig klasse.

    Zum Thema Filter hab ich folgende Fragen:
    Wie sehen Sie die Sinnhaftigkeit von UV-Filtern für eine Bildverbesserung auch als Objetivschutz? Wenn Sie nur dem letztgenannten Zweck dienen: können Sie günstige Filter empfehlen, die die Bildqualität nicht negativ beeinflußen?

    Viele Grüße
    Torsten Bapst

  19. Anmerkung am Rande.
    Die Links zu den Hoya Fildersystemen sind nicht erreichbar.
    Ich verfolge die Blende8 Podcasts sehr gerne und habe
    bereits den einen oder anderen Tipp umsetzen können.
    Vielen Dank und Gruss
    Mike

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