Bildstabilisierte Objektive und Kameras gehören zum festen Angebot aller namhaften Hersteller. Aber sind sie mehr als ein verkaufsförderndes Feature? In der heutigen Folge von Blende 8 zeigt Ihnen Harald Wickel, welche Vorteile Bildstabilisatoren bringen können und wie sie funktionieren.
Linkliste zur Folge
- Harald Wickel
- »Bildstabilisierung« auf Wikipedia
- »Bildstabilisator« bei fotocommunity
- Canon IS System
- Tamron VC System
- Panasonic OIS System
- Pentax Shake Reduktion
- Leseprobe – Die große Fotoschule
- Auszüge aus dem Training »Digitale Fotopraxis: Panoramafotografie«
Tags: Bildstabilisator, bildstabilisierte Objektive, Blende 8, Canon, Digitale Fotografie, Galileo Design, Galileo Press, Nikon, Objektive, Olympus, Pentax, Sony, Tamron











Weiter so!
LG
Michael
Ich hätte nur gern noch erfahren warum man den Stabilisator bei Verwendung von Stativen abschalten sollte. Habe festgestellt das meine Canon 550d sehr merkwürdige Aufnahmen macht wenn ich den Stabilisator mit Stativ verwende. Wenn die Stabilisierung bewegungsabhängig gesteuert wird dürfte das doch nichts ausmachen - keine Bewegung, keine Stabilisierung, oder?
Es freut sich auf weitere Folgen, Matthias
Aber sonst sehr interessant, vielen Dank!
Nachteil ist z.B. dass das Sucherbild bei den in der Kamera integrierten Bildstabilisatoren nicht mit stabilisiert wird.
MfG
Ich habe da ein Problem mit der Verwacklung und der Aussage das es bei Kameras mit kleinerem Sensor kein Faktor zu berücksichtigen ist. Mit der Begründung es würde ja nur ein kleiner Ausschnitt benutzt. Das leuchtet ein. Aber der kleinerer Sensor befindet sich auch weiter weg vom Objektiv Ende, als bei einem „Vollformat Sensor“.
Es ist beeindruckend, was die heutigen Systeme leisten können. Was mag wohl in der Zukunft da noch alles kommen...
Wie kann man denn die IS-Modi einfach mit "1" und "2" bezeichnen?
GENAU SO ein Pfeilkreuz wie Du es im Boot in der Hand hattest, gehört anstelle der "1" an den Schalter!
Jedesmal, wenn man einen Mitzieher machen will, weiß man nicht genau, wie er denn nun eigentlich stehen muss - intuitiv ist das nicht.
Aber es ist schön, wenn man den IS überhaupt hat. :D
Die Anleitung ist sogar bebildert. Damit mans auch ohne lesen versteht.
Ein englisches Sprichwort dazu: Read the fucking manual... ;)
Im Video sieht es ein bisschen größer aus als das normale 70-300.
mir ist nicht ganz klar geworden, warum man den Bildstabilisator abschalten soll, sobald man ein Stativ benutzt. Kann man ihn nicht einfach aus Faulheit eingeschaltet lassen? Welche Begründung geben die Hersteller dazu?
Viele Grüße,
Uwe
Zumindest eine 50/50-Teilung des Videos wäre angemessen gewesen.
Auch ein kurzer Vergleich der Vor- und Nachteile von Objektiv- oder Kamerabasierten Stabilisatoren wäre für viele die noch vor einer Systementscheidung stehen, sicherlich hilfreich gewesen.
Schade.
Leider hat sich aber ein Fehler eingeschlichen: Bei etwa 12:10 heißt es, Kameras mit "Crop-Sensoren" bräuchten keine andere Zeit, weil die Verwacklungen diesselben seien. Richtig ist jedoch, daß die im Vergleich zum Vollformat kleineren Sensoren bei derselben Verwacklung dazu führen, daß die Verwacklungsunschärfe einen größeren Teil des Bildes betrifft, also quasi verstärkt werden.
Folglich gilt die Faustregel "1 geteilt durch Brennweite" NUR bei Vollformat und Kleinbild. Bei "Crop-Sensoren" lautet die Faustregel "1 geteilt durch Crop-Faktor x Brennweite" (einfacher: "1 geteilt durch doppelte Brennweite"), bei 6x6cm-Formaten "2 geteilt durch Brennweite".
Am Beispiel eines Objektivs mit 200 mm Brennweite bedeutet das: 1/200 s sollte bei Vollformat und Kleinbild reichen, bei Crop-Sensoren sollte die Zeit aber 1/320 bis 1/400 s sein, im Format 6x6cm jedoch klappt es auch mit 1/100 s.