Folge 46 – Bildstabilisatoren: Theorie und Praxis

19 Gedanken zu „Folge 46 – Bildstabilisatoren: Theorie und Praxis“

  1. Nach welcher Reihenfolge wurden denn die Hersteller erwähnt, als die überflüssige Abkürzungs-Erklärung dran war?

  2. Sehr informativ, gelungene Folge!
    Ich hätte nur gern noch erfahren warum man den Stabilisator bei Verwendung von Stativen abschalten sollte. Habe festgestellt das meine Canon 550d sehr merkwürdige Aufnahmen macht wenn ich den Stabilisator mit Stativ verwende. Wenn die Stabilisierung bewegungsabhängig gesteuert wird dürfte das doch nichts ausmachen – keine Bewegung, keine Stabilisierung, oder?

    Es freut sich auf weitere Folgen, Matthias

    1. Das Problem ist, dass die Elektronik ständig auf der Suche nach einer Verwackelung ist, die sie kompensieren kann. Wenn nun keine Verwackelung da ist “glaubt” das die Elektronik nicht und schraubt probeweise ständig rauf und runter – was dann bei Brennweiten über 400mm zum Killer wird.

  3. Und wieder was gelernt! Mich hätte allerdings noch interessiert, welche Vor- bzw. Nachteile es bei den in der Kamera integrierten Bildstabilisatoren gibt.

    Aber sonst sehr interessant, vielen Dank!

    1. Vorteil bei den in der Kamera integrierten Bildstabilisatoren ist z.B. das du die Stabilisierung an allen Objektiven hast, auch an Uralt-Analog-Objektiven. Objektive ohne Stabilisator sind zudem meist günstiger.

      Nachteil ist z.B. dass das Sucherbild bei den in der Kamera integrierten Bildstabilisatoren nicht mit stabilisiert wird.

      MfG

  4. Hallo,
    Ich habe da ein Problem mit der Verwacklung und der Aussage das es bei Kameras mit kleinerem Sensor kein Faktor zu berücksichtigen ist. Mit der Begründung es würde ja nur ein kleiner Ausschnitt benutzt. Das leuchtet ein. Aber der kleinerer Sensor befindet sich auch weiter weg vom Objektiv Ende, als bei einem „Vollformat Sensor“.

  5. Die Demonstation mit der Rüttelplatte ist sehr schön und anschaulich.

    Es ist beeindruckend, was die heutigen Systeme leisten können. Was mag wohl in der Zukunft da noch alles kommen…

  6. DAS ist das, was mich an den Canon-Objektiven stört:
    Wie kann man denn die IS-Modi einfach mit “1” und “2” bezeichnen?
    GENAU SO ein Pfeilkreuz wie Du es im Boot in der Hand hattest, gehört anstelle der “1” an den Schalter!
    Jedesmal, wenn man einen Mitzieher machen will, weiß man nicht genau, wie er denn nun eigentlich stehen muss – intuitiv ist das nicht.
    Aber es ist schön, wenn man den IS überhaupt hat. :D

    1. …sorry aber dafür gibt es eine einfache Erfindung… Die Betriebsanleitung, bzw. Bedienungsanleitung.. Diese liegt jedem Objektiv bei und so fern man sie mal durchließt, weiß man das.
      Die Anleitung ist sogar bebildert. Damit mans auch ohne lesen versteht.
      Ein englisches Sprichwort dazu: Read the fucking manual… ;)

  7. Mich würde mal interessieren welches Objektiv von Tamron das sein soll.
    Im Video sieht es ein bisschen größer aus als das normale 70-300.

  8. Hallo,
    mir ist nicht ganz klar geworden, warum man den Bildstabilisator abschalten soll, sobald man ein Stativ benutzt. Kann man ihn nicht einfach aus Faulheit eingeschaltet lassen? Welche Begründung geben die Hersteller dazu?
    Viele Grüße,
    Uwe

  9. Ich habe mich gefreut, als ich den neuen Beitrag entdeckt habe weil ich mir sicher war, dass endlich auch mal die drei kleinen Hersteller in einem Video vertreten sind. Um so größer war dann die Enttäuschung als ich feststellen musste, dass die Vorreiter in Sachen Bildstabilisation wieder nur in einem Nebensatz erwähnt werden. Der Bildstabilisator im Objektiv ist ein Relikt aus analogen Zeiten, als es noch nicht anders ging. Abgesehen vom stabilisierten Sucherbild, das ich mehr als netten Effekt denn als notwendiges Feature erachte, bietet der Bildstabilisator in der Kamera nur Vorteile: Jedes Objektiv wird stabilisiert, egal ob Russentonne oder uralte manuelle Festbrennweite. Rotationsbewegungen können (zumindest bei Pentax) ausgeglichen werden, das ist mit einem Stabilisator im Objektiv nicht möglich. Der Stabilisator in der Kamera verbraucht deutlich weniger Strom. Stabilisierte Objektive sind in der Regel teurer, größer und schwerer als ihre nicht stabilisierten Pendants. Von Canon und Nikon wird längst nicht jedes Objektiv mit Stabilisator angeboten, ausgerechnet die lichtstarken Festbrennweiten fehlen größtenteils.

    Zumindest eine 50/50-Teilung des Videos wäre angemessen gewesen.

    Auch ein kurzer Vergleich der Vor- und Nachteile von Objektiv- oder Kamerabasierten Stabilisatoren wäre für viele die noch vor einer Systementscheidung stehen, sicherlich hilfreich gewesen.

    Schade.

    1. Hallo Max! Es tut mir leid, dass Ihnen die Folge so nicht ausgereicht hat. Natürlich hätte man das Thema noch ausführlicher und tiefgehender behandeln können, jedoch haben wir nur eine begrenzte Laufzeit für die Videos, die wir einhalten müssen. Sonst werden die Folgen zu wahren Daten-Ungetümen. Wir hoffen aber, dass Sie trotzdem etwas daraus mitnehmen konnten. Ihr Beitrag ist aber sehr interessant und wir werden ihn in unserer Redaktion besprechen … vielleicht ja für zukünftige Folgen.

  10. Neben all den kleineren Kritikpunkten und Fragen, die schon gepostet wurden, muss ich hier mal ein dickes Lob aussprechen: Eine hervorragende Folge, wie ich finde! Das Video besteht aus einer wunderbaren Mischung von Beispielbildern, Animationen, Demonstrationen an der Technik und Beispielen aus der “fotografischen Wirklichkeit”. Kurzweilig und informativ. Weiter so! Lg, David

  11. Insgesamt gefallen mir die Erklärungen zur Bildstabilisierungen gut. Danke.

    Leider hat sich aber ein Fehler eingeschlichen: Bei etwa 12:10 heißt es, Kameras mit “Crop-Sensoren” bräuchten keine andere Zeit, weil die Verwacklungen diesselben seien. Richtig ist jedoch, daß die im Vergleich zum Vollformat kleineren Sensoren bei derselben Verwacklung dazu führen, daß die Verwacklungsunschärfe einen größeren Teil des Bildes betrifft, also quasi verstärkt werden.

    Folglich gilt die Faustregel “1 geteilt durch Brennweite” NUR bei Vollformat und Kleinbild. Bei “Crop-Sensoren” lautet die Faustregel “1 geteilt durch Crop-Faktor x Brennweite” (einfacher: “1 geteilt durch doppelte Brennweite”), bei 6x6cm-Formaten “2 geteilt durch Brennweite”.

    Am Beispiel eines Objektivs mit 200 mm Brennweite bedeutet das: 1/200 s sollte bei Vollformat und Kleinbild reichen, bei Crop-Sensoren sollte die Zeit aber 1/320 bis 1/400 s sein, im Format 6x6cm jedoch klappt es auch mit 1/100 s.

  12. Auch von mir ein großes Dankeschön! Wieviel habe ich bei euch schon lernen können!!
    Eine Frage zur Stabilisierungsfunktion im Videomodus meiner Canon 650d:
    Schwenke ich die Kamera in der Horizontale – auch bei einer recht langsam Bewegung – ruckt es später beim Betrachten des Filmchens.
    Beobachte dieses oft auch bei Filmen beim Fernsehen.
    Saludos aus Südamerika (Py)

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