Folge 52 – Zubehör für den kleinen Geldbeutel (Teil 1)

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18 Gedanken zu „Folge 52 – Zubehör für den kleinen Geldbeutel (Teil 1)“

  1. Mal wieder eine sehr gelungene Folge!

    Zu den Low-Budget-Zubehörteile möchte ich noch zweir Sachen hinzufügen:
    – Reflektor: Alufolie oder Rettungsfolie (diese goldene aus dem Verbandskasten) zerknittern, wieder glatt streichen und auf ein Stück Pappe aufkleben.
    – Als Lichtbox eignet sich auch eine „milchige“ Salatschüssel oder eine Spielzeugkiste. Mit einem Kreisbohrer ein Loch für die Kamera reinbohren und es kann losgehen

    1. Gute Tipps.
      Ich denke, es gibt noch so viel weitere Möglichkeiten. Vielleicht sollte man irgendwann mal einen zweiten Teil zu dem Thema machenmachen.

  2. Wieder mal eine super informative Folge. So einen Bohnensack habe
    ich übrigens schon mal selber genäht. Mit gekauften Kunstleder, Stoff
    für Oben und Reißverschluss (statt Klett) lag ich so um die 10 Euro.

    Gruß Kai

  3. Zu dem vorgestellten Schultergurt: Im Internet finden sich einige Berichte über Probleme mit der Kamera-Befestigung. Es scheint die Gefahr zu bestehen, dass sich die Verschraubung löst und die Kamera zu Boden fällt.

    1. Die Befestigungsschraube des Sun-Sniper-Gurt ist mit einem Kugellager ausgestattet, so dass sich die Kamera bzw. der Gurt frei drehen kann. Ich selbst nutze einen ähnlichen Gurt von „Blackrapid“, dessen Besfestigungsschraube dieses Kugellager leider nicht hat. Ich habe dafür zusätzlich eine kleine Gummidichtung aus dem Sanitärbedarf zwischen Kamera und Schraube gelegt, die jetzt wie ein Federring wirkt. Durch die leichte Verquetschung der Dichtung hält die Schraube bombenfest, so dass ich selbst beim Tragen der Kamera mit einem großen Objektiv (70-200) keine Bedenken habe.Natürlich sollte man trotzdem immer zwischendurch sein Equipment kontrollieren…

    2. Hallo,
      ich habe den Sun-Sniper-Gurt seit einem Wanderurlaub und ein Mal habe ich die Kamera nur durch Zufall knapp vor dem Herunterfallen in der Hand gehabt – die anderen 13 Tage war sie bis abends fest. Nach so einer Erfahrung dreht man die Schraube auch *wirklich* fest und testet immer wieder mal.

      Wirklich zufrieden bin ich trotzdem nicht, weil das Kugellager „kratzt“ und sich dann kaum noch dreht, außerdem hängt die Kamera beim ambitionierten Wandern mit Rucksack immer an der Seite und behindert lästig die Armbewegungen. Die Lage vor dem Bauch ist stabiler als auf dem Rücken, dann schwingt die Kamera bei jedem Ausrutscher oder Hände-zu-Hilfe-nehmen gefährlich dicht am Boden.

      Schön ist, dass man ein Garmin Navi sehr gut am Schulterpolster befestigen kann und in schneller Griffreichweite hat; leider rutscht das schöne weiche Schulterpolster ständig von der Schulter nach vorne.
      In der Summe also besser als der mitgelieferte Kameragut, aber trotzdem etwas durchwachsene Erfahrung aus der Praxis.
      Andreas

  4. Pingback: Anonymous
  5. Super wie immer. Sehr informativ. Aber hast du dich nicht bei der Blendenautomatik vertan? Ist doch normal Verschlußzeitvorgabe und Kamera sucht die Blende – Zeitautomatik gerade andersrum. Ich habe den Produktwürfel übrigens auch aus Styropor Deckenplatten gebaut muss dann halt einen Blitz reinlegen, aber die Ergebnisse lassen sich durchaus sehen.
    Thomas

  6. Das hat mir gut gefallen. Ich habe mir jetzt erst mal ein kleine „Fotostudio“ mit Baustrahlern und Transpartentpapier gebaut. Mit Graukarte fotografiert ist der Weißabgleich kein Problem. Bitte mehr solche Tipps.

  7. Guten Tag,

    ich habe eine Frage, ich wollte folgendes Objekt fotografieren und wusste nicht, wie ich es mit low Budget Mitteln besser hinbekommen könnte:
    http://img.fotocommunity.com/images/Anfaengerecke-nachgefragt/Nachgefragt-Pflanzen/Da-steht-ja-was-raus-a26520624.jpg
    ich habe frontal einen Baustrahler benutzt und links und rechts Styroporplatten. aber egal wo ich die Lichtquelle positioniere es wird durch die glatte Oberfläche immer gespiegelt. was würdet ihr empfehlen?

    1. Hallo,

      auch wenn ein Baustrahler eine grössere Lichtquelle ist, als zum Beispiel ein eingebauter Blitz ist er von seiner Art her immer noch eine Art „Punktlichtquelle“, also relativ klein. Solche Lichter sind auf spiegelnden Oberflächen immer stark als solche erkennbar. Abhilfe schaffst Du, indem Du die Lichtfläche vergrösserst. Dazu setzt Du zwischen Lichtquelle und Objekt einen Diffusor oder Du benutzt den Baustrahler indirekt. Probier mal, den Baustrahler, von der Aubergine weg, gegen eine Styroporplatte strahlen zu lassen und benutze das reflektierte Licht der Platte als Lichtquelle für dein Objekt.

  8. Tolle Tipps, nett und freundlich präsentiert.Genau das richtige für Amateure.Sonst wird immer mit super teuren Equipment losgelegt.Super weiter so. Gruß Lothar Ludwig

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