Folge 62 – Wildlife-Fotografie unterwegs

Markus Botzek

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Leseprobe – Natur und Tiere fotografieren

Orte der Aufnahmen

Markus Botzek – Zurück zur Natur
(Galileo Arena des fotoforum Festival 2010 in Münster)

Beispielbilder

12 Gedanken zu „Folge 62 – Wildlife-Fotografie unterwegs“

  1. Eine sehr anschauliche und sehenswerte Folge. Besonders gefallen haben mir die praxisnahen Erläuterungen und Kommentare zu den einzelnen Foto-Standorten und den Gänsen mit ihren Verhaltensweisen. Aber auch die einfachen, aber wirkungsvollen Hilfsmittel wurden klasse demonstriert.
    Die eingeblendeten Ergebnisse mit den Aufnahmeparametern zeigten deutlich, dass nicht nur Schärfe zählt. Eindrucksvolle, malerisch wirkende Flugaufnahmen entstanden mit den längeren Belichtungszeiten.
    Da manche Aufnahmen durch das trübe Regenwetter recht flau wirkten, würde ich sie doch etwas nachbearbeiten.
    Im übrigen großes Lob an den Kameramann. Schön gefilmt!

  2. Super Film! Verzichtet auf Umweltschutz und düst überall mit Eurem Auto hin. Das ist der Tonus der Naturfotografie im 21. Jahrhundert. Das macht Spaß und man muss sich nicht zu viel bewegen. Passt ja auch nicht zu Stubenhocker. Überholen auf der Fat-Lane! Ansonsten tl;dr. Danke Geilileo.

    1. Hallo Jeremias, danke für Deinen Kommentar. Wir — und vor allem Markus Botzek — sind im Prinzip Deiner Meinung. Trotzdem ist das Auto hier und da unvermeidlich. Und in diesem Film hat es in mehrfacher Hinsicht einen Sinn, die Aufnahmen aus dem Auto heraus zu machen. Beste Grüße, das Blende-8-Team

  3. Das versteh ich nicht ganz. Welchen Vorteil hat denn das Auto als Aufnahmeort gegenüber einem Ansitz z.B.? Dort sitzt man auch prima geschützt (wer’s braucht). Aus dem Auto zu fotografieren wäre doch nur was für Paparazi und Privatdetektive. Ich hätte von Markus Botzek (gerade als Mitglied der GDT) nicht solch zweifelhaften Beitrag zugetraut.
    Ich würd‘ mal gern eine Gegenüberstellung mit – sagen wir – Peter Scherbuk sehen.
    J

    1. Hallo Jeremias,
      also, der Vorteil des Autos ist ganz klar der, dass sich die Vögel (und nicht nur die) an dem Auto einfach weniger stören als an einem schleichenden, vorbei spazierenden oder radelnden Menschen. Das kannst du bei den Gänsen ganz prima beobachten. Und zu einem Tarnversteck, dass man in die Landschaft stellt, muss man ja auch erst einmal hinkommen. Und da kann man dann auch gleich im Auto bleiben und muss nicht überflüssiger Weise durch die Landschaft laufen. Du hast durchaus recht, hundert Prozent Öko ist das nicht. Aber es ist auch nicht ökologischer, irgendwo hin zu fahren, und zum fotografieren auszusteigen. Das sitzenbleiben ist da nicht der Punkt, oder?
      Im übrigen geht es beim Tarnversteck in erster Linie nicht darum, dass der Fotograf geschützt sitzt, sondern die Tiere den Fotografen nicht bemerken und so weitgehend ungestört bleiben :).
      Naturfotografie hat leider nicht immer die Möglichkeit, ökologisch perfekt zu sein. Man denke allein an die vielen Flüge, mit denen unsere Kollegen auf der ganzen Welt unterwegs sind. Es ist daher richtig, eine solche Frage auch mal aufzuwerfen und zu gemahnen, das Flugzeug oder Auto maßvoll einzusetzen. Es geht bei dem fotografieren aus dem Auto aber auch nicht darum, möglichst viele Kilometer abzureißen, sondern an einer Stelle auch mal Stundenlang zu stehen und auf seine Bilder zu warten. Eben wie aus dem Tarnversteck. Wie es auch die meisten Naturfotografen machen.
      Viele Grüße
      Markus

    2. aus langjähriger Erfahrung gebe ich dem Autoren recht.
      An vielen Stellen ist es einfach so, daß sich die Tiere nicht an Fahrzeugen stören, weil die dort ständig verkehren.
      Ich hab das in Spanien erlebt mit Gänsegeiern an einem Muladar /Futterplatz). Fußgänger: Fluchtdistanz mehr als 200m, Auto: keine 20m.
      Und wenn das so ist, dann sollte der Naturfotograf nicht pseudo-öko zu Fuß die Tiere beunruhigen und aufschrecken, sondern sich so verhalten, wie die das an diesem Ort erwarten und gewöhnt sind.
      Ergänzung zur Ausrüstung: ich verwende ein Berlebach Scheibenstativ (40EUR) mit einem Manfrotto Videoneiger 701HDV für ’n 2.8/400, ggf. mit Konverter – ist vom Handling her (insbesondere bzgl. Autofokus) besser als diese Säcke.

  4. Super Beitrag.

    Jedoch hätte ich da was. Wer hat denn schon ein 500er oder 600er Objektiv daheim?

    Die wo so was haben, die wissen denke ich wie Wildlife Fotografie geht und wie man sich verhalten muss.

  5. Schöner Beitrag.

    Jedoch wer hat schon ein 500er bzw. 600er Objektiv daheim liegen.

    Meisten Wildlife Fotografen oder Sportfotografen.

    Diese wissen aber auch wie man sich in der Natur verhalten muss um schöne Bilder zu bekommen.

    1. Hallo jo, im Video das AF-S Nikkor 200-400 f4. Dies ist natürlich kein günstiges Objektiv. Allerdings kann man sich ja auch das Sigma 120-400 oder 150-500 zulegen und auch damit hervorragend arbeiten.

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