Folge 101 – Motivprogramme gegen Kreativprogramme

Der Fotograf: Roland Klecker
Roland Klecker auf Facebook

Das Model: „Leila Lunatic“
Leila Lunatic auf Facebook

Auszüge aus dem Videotraining:
»GIMP 2.8 für digitale Fotografie«

Das Nachschlagewerk zu Gimp:
http://www.galileodesign.de/2548

21 Gedanken zu „Folge 101 – Motivprogramme gegen Kreativprogramme“

  1. Ein tolles Video, welches auch trotz der kürze viel vermittelt gerade für Anfänger. Nur eine kleine Kritik am Rande welche aber viele Videos betrifft. Es werden immer Profikameras benutzt, so lässt sich gerade für Einsteiger und Anfänge die ein oder andere Einstellung nicht nachvollziehen.

    1. Vermutlich wollen sie keine neuen Kameras anschaffen sondern nehmen lieber das was sie haben und das ist dann halt Profi Technik. Wobei du Recht hast, als ich noch eine Einsteiger Cam hatte, hab ich mich auch immer geärgert.

    2. Hallo Volker,
      danke für den Kommentar, das ist ein wichtiger Punkt.
      Doch bei der hier genutzten Kamera handelt es sich um eine Canon EOS 40D, die ich vor ein paar Wochen für 260,- Euro bei einem großen Online-Auktionshaus ersteigert habe. Sie beherrscht noch nicht (wie im Video angesprochen) das Raw-Format in der Vollautomatik und einige andere Dinge auch nicht. Jede moderne Einsteiger-Kamera ist da deutlich leistungsfähiger :o)
      Wirkliche Profi-Kameras verfügen gar nicht mehr über Vollautomatiken, so dass ich mit einer „Dicken“ diese Beispiele gar nicht hätte zeigen können.
      Liebe Grüße,
      Roland

  2. Danke, toller Beitrag und super „fluffig“ erzählt.
    Eine Frage zum Thema Makro und (eingebauter) Blitz, da ich mich momentan ebenfalls damit beschäftige: Ich vermisse im Ergebnisbild eurer Sequenz eine Abschattung durch das Objektiv. Habt Ihr da geschummelt ?

    1. Hallo Franz, danke für die Nachfrage.
      Da der Blitz ja auf das naheste Motiv auslöst um es zu beleuchten, was in diesem Fall kaum mehr als ein Blatt war, zündete er mit sehr wenig Leistung. Die Abschattung durch die Streulichtblende (das Objektiv selbst ist kurz genug um im sichtbaren Bild des APS-C-Sensors keine zu erzeugen) ist sicherlich im Bild, aber nicht sichtbar, da im unteren Bildbereich kein Teil des Motivs liegt das beschattet werden könnte.
      Sicherlich wurde hier nicht getrickst, ich habe aber ohne langes Überlegen ein Motiv gewählt dass diesen Fehler nicht produziert. Das wäre sicherlich eine Erwähnung wert gewesen WENN ich bewusst drüber nachgedacht hätte. Und nicht so aufgeregt gewesen wäre 😉

  3. Auch ich gebe ein DAUMEN HOCH. Wenn allerdings ein Profi mal ein Video mit z.B. 600d oder 1000d machen würde und dann noch die gleichen Ergebnisse bei raus kommen, dann kann man so was auch mal nachstellen. Ich habe es mal probiert und bin gescheitert. Ich sage nur „Mitzieher“. Meine Kamera macht nur 3 Bilder/sec. Eine Profikamera 5-7 Bilder/s. Die 1000d die ich nutze scheitert für solche dinge auf ganzer Linie.
    Ansonsten ein sehr verständliches Video. Wie alle Videos hier.

    1. Also ich mit meiner 600d kann die von Dir angesprochenen „Mitzieher“ locker machen. Und finde 3 Bilder/sek. auch definitiv ausreichend.
      Was meinst Du genau, womit Du Schwierigkeiten hast?

    2. Hallo Christof,
      danke für den Einwand, den ich tatsächlich sehr oft zu hören oder zu lesen bekomme. Aus diesem Grunde arbeite ich fast ausschließlilch mit einer EOS 40D, ein Modell dass nunmehr fünf Jahre alt ist und von jedem heutigen Einsteigermodell technisch in den Schatten gestellt wird. Gut, die Auslösungen pro Sekunde sind mehr, aber braucht man die hier?
      Überhaupt nicht, die Kamera ist auf Einzelbildauslösung gestellt! Das kann man im Video auch gut hören, pro Motiv macht es nur einmal ‚klack‘.
      Ein Mitzieher funktioniert nicht durch viele Bilder pro Sekunde, sondern durch ein einzelnes, das im richtigen Moment aufgenommen wird.
      Da ich mich während der ganzen Zeit des Blicks durch den Sucher an die Geschwindigkeit des fahrenden Autos anpassen muss und dabei auch noch den Bildschnitt/-aufbau im Auge behalten will wäre die Serienbildauslösung sogar kontraproduktiv, denn während der Bilder wäre der Spiegel oben und somit kein Bilck durch den Sucher möglich.

      Versuch doch einfach mal WENIGER Aufnahmen zu schießen und gewinne die innere Ruhe und Gelassenheit, länger auf den richtigen Moment zu warten. Wichtig ist auch sich dort zu positionieren, wo die Autos alle mit einer ähnliichen, gleichbleibenden Geschwindigkeit fahren. Das erleichtert den Einstieg ungemein. Dabei darf die Bewegung eher schnell als langsam sein (>30km/h), es wird dann einfacher. Langsame Motive wie Fahrradfahrer oder Jogger oder laufende Kinder sind da ungleich schwieriger.
      Viel Spaß beim Ausprobieren, und nicht Ärgern wenn es nicht auf Anhieb klappt. Das ist eines der schwierigsten Themen der Fotografie und braucht sehr viel Übung :o)
      Nicht umsonst ist es bei uns Teil eines der späteren Fortgeschrittenenkurse (Aufnahmetechniken), für den Einsteiger wirklich nicht einfach. Dran bleiben!
      Liebe Grüße,
      Roland

  4. Auch von mir ein Danke für den tollen Beitrag. Eine Rückfrage habe ich aber noch. Sie sprachen an,dass modernere Einstieg-DSLRs auch in den Motivprogrammen RAW unterstützen. Können SIe mir sagen mit welchem (Canon-) Modell das begann? Insbesondere diese Krux ist es, weshalb die Motivprogramme in meiner EOS400D verstauben.

  5. in meiner 500D im TV Modus noch auf AI SERVO stellen.
    Ist das bei Aufnahmen Einfrieren, Mitziehen, Bewegung sinnvoll?.

    1. Hallo Heinz,
      eine gute Frage, danke dafür.
      Der „intelligente“ Autofokus, also einer der dem Motiv folgt, ist eine hilfreiche Automatik wenn sich denn der Abstand zum Motiv während der Aufnahme ändert, wenn es sich also auf uns zu oder von uns weg bewegt.
      In diesem Fall, bei Mitziehern, ist das aber in der Regel nicht so. Da bewet sich das Motiv parallel zu uns. Dazu kommt eine so weit geschlossene Blende, dass ohnehin alles im Bild scharf ist, da wir ja auf 1/40 oder 1/60 Sekunde hoch müssen.
      Es empfiehlt sich also, einmal manuell auf die Mitte der Straße zu fokussieren und dann nicht mehr darüber nachzudenken :o)
      Das ist auch aus einem anderen Grund vorteilhaft: Der Autofokus tut sich mit manchen bewegten Motiven sehr schwer, besonders z.B. mit großen, kontrastlosen Flächen wie sie schon mal bei Fahrzeugen vorkommen. Und wenn er nichts zum Fokussieren findet unterbindet er die Auslösung. Es könnte also sein dass der astreine Mitzieher im perfekten goldenen Schnitt nicht gelingt, weil der AF rumzickt. Unbedingt ausschalten!
      Dasselbe gilt übrigens für den Bildstabilisator, aber das habe ich ja im Video schon erwähnt.
      Viel Spaß beim Ausprobieren und nicht verzagen, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Es ist wirklich nicht leicht!
      Liebe Grüße,
      roland

  6. Herzlichen Dank,

    deine Erklärung ist verständlich, frage zum Autofokus, kann ich diesen mit der Sternchentaste vorher speichern, indem ich sie festhalte.

    Herzliche Grüße
    Heinz

  7. Dieser Referent gefällt mir bis jetzt fast am besten.
    Er macht das Ganze recht spontan (so sieht es zumindest aus) und erklärt es gut. Auch das Equipment ist nicht, wie so oft hier, total oversized. Manchmal könnte man bei euch denken, dass z.B. bei der Makrofotografie ohne Makroobjektiv und ganz wichtig, einer Makroschine nichts läuft. Da das Ganze nette und hilfreiche Utensilien sind, steht außer Frage, aber es führt denke ich auch dazu, dass Anfänger die noch nicht wissen was gut und schlecht ist, direkt in diesen „Kaufen Wahn“ kommen.
    Deshalb finde ich dieses Video wieder sehr erfrischend und auflockernd 🙂

  8. Hi Roland,
    klasse Video. Hast du ja am Samstag im Fotokurs nicht zuviel versprochen 😉 Hat sich echt gelohnt. Sowohl der Kurs, als auch das Video.
    Bei Gelegenheit werde ich das alles nach und nach ausprobieren. Unseren Outdoor Platz vom Samstag habe ich schon wieder besucht. Und das von dir empfohlene 50mm 1,8 steht auch auf dem Einkaufszettel.
    lg Moni

  9. Hallo zusammen!

    Ich kann mich dem Lob der Vorredner leider nicht anschließen.
    Mir hat bei dieser Folge irgendwie der Mehrwert gefehlt.
    Auch den „Vergleich“ Automatik vs Halbautomatik fand ich etwas seltsam.
    Jedes Motivprogramm bspw. ist für eine ganz spezielle Situation konfiguriert. Wenn ich das Motivprogramm dann nicht für diese Situation bzw. Art und Weise nutzen will, ist es ja verständlich, dass jegliche manuelle Aufnahme in dem Sinne „besser“ gelingt.
    Wichtig finde ich, dass wenn man auf Automatiken zurück greift, man auch genau weiß, was sie tun und für welchen Zweck oder mit welchem Effekt ich sie einsetzen kann.

    Eine kurze Anmerkung zur Kritik des professionellen Equipments habe ich noch: Bei super handlichen Kompaktkameras der niedrigen Preisklasse ist es meist nicht möglich Einstellungen, wie Blendenzahl oder Belichtungszeit, vorzunehmen. Wenn man also einen direkten Vergleich haben möchte, geht es nur auf diesem Wege.

    Grüße

    Christoph

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