Folge 102 – Die Foto-Sprechstunde: Zuschauerfragen Teil 2

Der Fotograf: Thomas Kuhn
Thomas Kuhn auf Facebook

Testtafel für Auflösung und Schärfe

10 Gedanken zu „Folge 102 – Die Foto-Sprechstunde: Zuschauerfragen Teil 2“

  1. Hallo blende 8 Team,
    war mal wieder eine interessante Folge.
    Ist immer sehenswert, auch wenn gelegentlich Themen behandelt werden, die man evtl. ein wenig kennt. Aber Auffrischung/Wiederhoöung hilft auch!.
    Für eine nächste Folge Fotosprechstd. fände ich mal interessant:
    Einsatz des Blitz für den Bereich aufhellen, auch und vor allem im Tagesbereich, bei relativ heller (Sonne) Umgebung. Einstellungen wie FTP/HSS etc.
    Danke
    Gruß Gerhard

  2. Hallo Blende 8 Team,

    erst einmal ein dickes Lob für diesen Beitrag und macht bitte weiter so.
    Da ich noch in den Kinderschuhn der Fotographie stecke und an einen Zoomobjektiv neu kauf nach denke, möchte ich gern etwas wissen. Warum sollte man sich ein Lichtstarkes Objektiv kaufen wenn selbst von Experten empfohlen wird nicht mit offen Blende zu fotografieren, sondern die Blende um 1 bis 2 Blendenstufen zu schließen. Wenn man das tut geht einen ja der vorteil des Lichtstarken Objektiv zum teil verloren. Oder nicht? Ich habe eine EOS 600 und habe schon bei einigen Objektiv Herstellen nachgeschaut und musste feststellen das es gerade bei Canon nicht viele Lichtstarke Standard-zooms gibt.
    Danke
    Gruß Volker

    1. Hallo Volker,
      wenn du bei jedem Objektiv 1-2 Blenden abblendest, dann kannst du bei einem lichtstarken Objektiv immer noch bei weitaus größeren Blende „gute“ Fotos machen als bei einem weniger lichtstarken Objektiv, dabei hast du aber immer noch den Vorteil der größeren Blende (= höhere Verschlusszeit = weniger Verwackler oder = höhere Iso-Zahl).
      Wenn du Langzeitbelichtung machst, dann spielt die Anfangsblende keine Rolle.

      Gruß
      Holger

    2. „Nicht bei offener Blende fotografieren“ ist erstmal Unsinn, es kommt drauf an, was man machen will: Die offene Blende ist besonders gut geeignet, für das Arbeiten mit Hintergrundunschärfe und bei Sportaufnahmen für das Fotografieren mit kurzen Verschlusszeiten. Die meisten Objektive werden 1-2 Stufen abgeblendet noch etwas schärfer, die hochwertigsten Objektive erreichen bereits bei Offenblende eine sehr hohe Auflösung. Kurzes Beispiel: Ein Objektiv mit Offenblende 2.8 wird bei Blende 5.6 höchstwahrscheinlich deutlich schärfer sein als ein Objektiv mit Offenblende 5.6. Der „Lichtvorteil“ geht dadurch natürlich verloren.
      Eine Landschaft oder ein Gebäude bei Offenblende macht also keinen Sinn, da man ja alles scharf haben möchte. Ein Portrait oder eine andere Aufnahme, wo das Objekt „freigestellt“ werden soll, wirkt nur mit offener Blende richtig gut.
      P.S.: Bei Canon gibt es sehr wohl sehr gute, lichtstarke Standardzooms: EF-S 17-55 2.8, EF 24-70 2.8.
      Ich kenne (bis auf das neue Sigma 18-35er 1.8) kein lichtstärkeres Standardzoom von anderen Herstellern.

  3. Hallo Herr Kuhn,

    welche Weißabgleiche waren bei den Testbildern beider Kameras eingestellt? Die Lichtverhältnisse und Farbprofile waren ja wahrscheinlich auch identisch. Der Farbunterschied ja wirklich enorm, obgleich es immerhin der selbe Hersteller ist.
    Noch eine Frage: Wurde ein 50mm Objektiv benutzt? Scheint es nur wegen den Farben so, oder ist bei der D700 unten rechts bei der Metallplatte schon eine stärkere Verzerrung sichtbar als im Vergleichsbild der D300?

    Liebe Grüße

    Christoph

    1. Yep, der Weissabgleich war bei beiden Kameras nicht identisch eingestellt. Das war jetzt für die Fragestellung aber nicht entscheidend, deswegen hab ich’s so gelassen.
      Die Verzerrung ist typisch für Objektive auf Vollformat. Der Vollformatsensor nutzt ja einen grösseren Bildkreis des Objektivs und Verzerrungen nehmen zum Rand hin zu, so dass sie beim Vollformat sichtbar sind und beim Cropformat ausserhalb des Aufnahmebereichs des Sensors liegen. Das ist auch ein Grund, warum hochwertige Objektive für`s Vollformat sehr teuer sind. Die Verzerrungen/Unschärfen im Randbereich sind halt nur sehr aufwendig zu vermeiden/verringern.

  4. Hallo Herr Kuhn,
    vielleicht eine interessante Frage für eine der nächsten Folgen: Was sagen MTF-Tabellen oder MTF50-Werte genau über die Qualität eines Objektivs aus? Diese MTF-Tabellen sind in Tests immer häufiger anzutreffen, Canon gibt sie auch in seinem Objektiv-Prospekt mit an. Sind MTF-Werte besser zum Vergleichen von Objektiven als die herkömmlich angegebenen „Linienpaare“? Leider bin auch aus den Canon-Erklärungen nicht richtig schlau geworden. Ich denke, Sie könnten das besser und praxisnäher erklären 😉

    Schöne Grüße
    Matthias

  5. Guten Abend Herr Kuhn,

    in Ihrem Vergleich, Vollformat und APS-C Kamera, benutzen Sie häufig das Wort „Auflösung“, was ist diese Wort für sie.

    Ist das eigentlich die Größe des Bildes oder Pixel auf 1 Zoll?.

    Herzlichen Dank
    Heinz Richter

  6. Hallo Blende 8 Team!

    Erneut ein wirklich guter, verständlich erklärter und interessanter Beitrag zum Thema Fotografie. Über die Beiträge von Herrn Kuhn freu‘ ich mich immer ganz besonders.
    Vielen Dank für die über 100 Folgen, die ihr bereits produziert und veröffentlicht habt.
    Gibt es die Folge 102 auch wieder in HD-Qualität zum downloaden?
    Nochmals Danke und weiter so!

    Liebe Grüße
    Kurt

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