Folge 110 – Landschaftsfotografie im Wald

Der Fotograf: Mark Robertz

Leseprobe aus dem Buch »Die Fotoschule in Bildern. Landschaftsfotografie«

Beispielbilder

21 Gedanken zu „Folge 110 – Landschaftsfotografie im Wald“

  1. Hmm echt mal was anderes….obwohl das im ersten Moment einen recht stupiden, unbeweglichen Eindruck macht ist diese Folge wirklich sehr interessant ! Herr Robertz erzählt sehr sachlich und informativ ohne zu langweilen und die Ergebnisse sprechen für sich. Mal was anderes.
    Sehr schöne Folge wie ich finde.

  2. Ich schließe mich Maddins Ausage an. Die Bildgestaltung und die Herangehensweise von Herrn Roberts fand ich besonders interessant.

    Mich hätte noch interessiert, welchen Filter auf dem Objektiv war und wie sich das Streulicht auswirkt, das durch das Okular fällt.

  3. unbeweglich…? grübel

    Filter haben wir während dem Dreh in der Waldfolge keinen verwendet. Es gab kurz die Überlegung einen ND 1,2 für mehr Tiefenwirkung einzusetzen. Allerdings war das nicht wirklich sichtbar im anschließenden Ergebnis. ND-Filter sperren bzw. filtern je nach Dichte einen Teil des unteren sichtbaren Lichtspektrum, somit wird die UV-Strahlung reduziert).

    Die Sache mit dem Streulicht: Bei längeren Belichtungszeiten verkürzt sich die Belichtungszeit im Automatikmodus durch das einfallende Licht durch das Okular – kleine Irritation des Belichtungsmessers. Hab ein Beispiel unter http://www.markrobertz.de/misc/Blende8_offenesOkular_Streulicht.pdf angehängt. Beide Aufnahmen wurden mit der Belichtungsautomatik aufgenommen. Mir ist der Effekt aufgefallen bei Belichtungszeiten ab ca. einer Sekunde und länger.

    Servus Mark

  4. Hallo,
    es muss nicht immer ein atemberaubendes Motiv sein umd starke Bilder zu machen. Diese Motive sind überall zu finden und genau das kommt bei dem Video gut rüber. Sehr gut erklärt. Super. Danke!

  5. Hallo Hr. Robertz,
    vielen Dank für den interessanten Beitrag. 2 Fragen hätte ich:
    1) Welches Objektiv verwenden Sie (Tamron ?)
    2) Wenn ich es richtig gesehen habe verwenden Sie eine D800. Ich liebäugle mit der Anschaffung habe aber etliche Artikel und Kommentare gefunden, die sich über Probleme mit Beugungsunschärfe bei kleinen Blendenöffnungen aufgrund der hohen Pixelzahl auslassen. Sie arbeiten in dem Beitrag mit Blende 11 und 16. Wie ist Ihre Erfahrung mit Beugungsunschärfe ?

    Ich freue mich auf Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Herbert Rauch

  6. Hallo zusammen,

    ein gutes Video wie ich finde! die wirklichen Tipps allerdings habe ich meiner Meinung nach aber nur erkannt, wenn man etwas zwischen den Zeilen liest/hört…

    2 Kritikpunkte hätte ich allerdings noch…

    1. Punkt:
    das Video sieht wieder nach etwas Materialschlacht aus…Winkelsucher…Nikon Profi Vollformatkamera…24-70 Objektiv….2x Berlebachstative…usw…
    klar…man mag gerne zeigen was man hat…aber ist das wirklich nötig?
    meiner Meinung nach für solche Bilder nicht zwingend! eine Blende 11-16 Aufnahme mit niedrigen Iso Werten vom Stativ bekommen auch schon Einsteigerkameras und günstigeren problemlos hin…ohne das im finalen Foto letztenendes die tausenden von Euro für Extra-Equipment zu sehen sind…
    oder was meint ihr?

    grade auch wenn ich das Kommentar lese…liebäugle auch mit der Kamera…weil ich den Film gesehen habe…und zähle Pixel und andere technische Fakten auf…finde ich, dass hier das eigentlich fotografieren und Bildgestalten immer mehr in den Hintergrund gerät…und Anfänger oft verleitet werden viel zu teure Kameras zu kaufen, die sie nicht komplett ausschöpfen können…

    ein Formel1 Auto gehört ja auch eher auf die Rennstrecke…als in die Innenstadt…oder?

    2. Würde nicht unbedingt…meine Hand auf den Winkelsucher legen…da Verwacklungsgefahr… wenn schon Spiegelvorauslösung und geschlossenes Okkular…dann auch bitte komplett richtug und keine Hand an der Kamera 😉

    ansonsten danke für das Video!

    mich würde mal eure Meinung interessieren zum Thema…immer besser schneller..teurer…mehr Pixel = bessere Bilder…stimmt das? wie steht ihr dazu?

    MFG

    CS

    1. Hallo CS,
      es ist mein Hobby mein einiges. Andere Kaufen sich schwere Motoräder, nur zum rumfahren zum Spaß. Ich kaufe mir eine Hochwertige Kamera und Zubehör weil mir dies Spaß macht. Die Bilder werden dadurch nicht besser, nur die Qualität. Denn das Bild gestaltet der Fotograf nicht die teuer Kamera.
      Grüße dethöl

  7. @ Herrn Rauch
    zu 1) Als Objektiv kam hier das Nikon 24-70 mm zum Einsatz
    zu 2) Die Anschaffung einer D800 sollte gut überlegt und vor allem sachlich getroffen werden!
    -> Was will ich ablichten?
    -> Benötige ich diese Auflösung?
    -> Können evt. vorhandene Objektive die Auflösung verarbeiten?
    -> Was kann die Kamera was eine mögliche Alternative nicht kann? Das sollte übrigens nicht die Video-Funktion sein. :-))
    Das sind nur einige Punkte die man sich im Vorfeld überlegen sollte. Die Bildauflösung fordert ihren Tribut: eine SSD-Platte und reichlich Arbeitsspeicher dazu Platz im Archiv, das sind die Grundlage für die nachfolgende Bildentwicklung.
    Die Technik sollte lediglich als Mittel zum Zweck dienen.

    @ CS
    1. Punkt – es ist halt immer die Frage was der Fotograf an Arbeitsmaterial verwendet. Vom Prinzip, hast Du es ja schon angesprochen: Eine Schreibmaschine garantiert noch keinen Weltklasseroman.
    Für meine Arbeit ist mir eine zuverlässige Ausrüstung wichtig! Unter anderem bin ich dabei Arbeitserleichterungen (z.B. einem Winkelsucher oder auch einem kleineren Stativ) nicht abgeneigt. Eine Alternative wäre auf die technische Plattform (Kameramodell / verwendetes Objektiv) erst gar nicht einzugehen, ggf. den Kamerahersteller ähnlich wie bei Events abzudecken.
    2. Punkt – kommt im Video nicht so deutlich rüber, meine Hand liegt „über“ dem Winkelsucher, nicht oben drauf. 🙂

    …höher – schneller – besser: Da stimme ich Dir voll und ganz zu! Eliot Porter hat das sehr stimmig auf den Punkt gebracht: „Analoge und digitale Kameras sind lediglich Werkzeuge, mit welchen Sie die zur Verfügung stehenden Mittel nutzen: Linien, Formen, Farben, Tonwerte, Belichtung, Schärfentiefe usw. Die kreative Vision hat sich nicht geändert!“

    Interessanter ganz gleich in welchem Genre fotografiert wird, ist aus meiner Sicht die Beschäftigung mit dem Bildaufbau (sprich der Bildidee) gefolgt vom richtigen Licht (das ist es was wir fotografieren).

    Gruß Mark

    1. Danke Herr Robertz,

      dass Sie meine Meinung zu dem Thema Technik teilen! gibt es heutzutage leider sehr sehr selten…

      meine Anmerkung war auch nicht gegen Sie gerichtet…wollte aber nur einmal meinen Unmut über die Fotografen ausdrücken, welche meinen, dass Sie mit der teuersten Kamera die besten Bilder fotografieren…

      ich behaupte jetzt einfach mal, dass Sie als Profi, welcher vllt sogar seinen Unterhalt mit der Fotografie bestreitet….und tagtäglich mehrere hunderte Fotos macht…diese qualitativ hochwertigen Hilfsmittel zu schätzen und einzusetzen weiß….

      die Realität sieht da leider komplett anders aus….erlebe es nicht selten, dass sich Personen/Hobbyfotografen nur das beste vom besten kaufen….1000 Euros investieren…und es absolut nicht ausnutzen/einsetzen…und auch keine besseren Bilder erzielen als mit einem Einstiegsmodell… und dafür die Kamera verantwortlich machen…

      bestes Beispiel hierfür die Fotokina…einfach mal beobachten wieviel Personen dort mit dicken Kameras und Objektiven als Besucher protzend herumlaufen 😉

      wie gesagt…von meiner Seite aus…vielen Dank für die wertvollen Tipps und die tollen Fotos!

      MFG

      CS

  8. Eigendlich ein rundherum gutes Video es gibt nur ein Detail das mich bei den Erklärungen stört. Es wird explizit das Streulicht erwähnt das durch den Sucher einfallen kann, aber das Streulicht das in das Objektiv mit einfällt wird ausgeklammert. Im Gegenteil es wird gezeigt wie man die Streulichtlende falsch verwendet. Als ob die Streulichtlende keinen Einfluss auf die Kontraste im Bild haben.

    1. Da ist was wahres dran, Ich habe nie darüber nachgedacht das okular zu Verschließen und meine 1Dx hat einen Hebel dafür. Streulicht Blenden dagegen nutze ich fast immer.

    2. Bei Nikon haben die Professionell-Modell den kleinen Hebel links oberhalb des Okulars um dieses zu verschließen.

      Bei montiertem Winkelsucher ist der jedoch nicht so „benutzerfreundlich“, daher kurzum die Hand auflegen. Wirkt mitunter Wunder… :-))

      Servus Mark

  9. Moin,

    die Sache mit dem Streulicht und der Gegenlichtblende…

    Wir hatten ja weiter oben bereits über zwei Arten von Streulicht gesprochen:
    a) Streulicht – einfallend durch das Okular. In dem Fall decke ich mein Okular mit meiner flachen Hand ab.
    b) Streulicht welches sich in Form von Gegenlicht in den Linsen bemerkbar macht (z.B. lens flares). Ist in diesem Fall nicht relevant, da die Sonne noch seitlich „hinter“ mir ist während der Aufnahme.

    Die Gegenlichtblende „verkehrt herum“ montiert, ist für mich, eine hervorragende Möglichkeit diese immer dabei zu haben ohne dass sie mich stört wenn ich sie nicht benötige. Auch in der Fototasche oder dem Fotorucksack lässt sie sich so bequem transportieren.

    Schöne Grüße aus der wüsten Landschaft des Oman.
    Tschüß Mark

    P.S.: @ CS – die Photokina ist ein hervorragendes Beispiel. Treffender lässt es sich nur schwer beschreiben. :-))

  10. Ich würde gerne erfahren, warum Herr Robertz für die Landschaftsfotografie einen Getriebeneiger benutzt. Meiner Meinung nach wäre ein Getriebeneiger bei der Makrofotografie angezeigt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Thomaschek

    1. Der Getriebeneiger bietet mir deutlich genauere Einstellungsmöglichkeiten als ein Kugelkopf. Zum anderen sackt die Kameraeinstellung beim Fixieren des Kopfes nicht ab, wie es bei verschiedene Kugelköpfe vor kommt.

      Speziell bei widrigem / stürrmischem Wetter schätze ich den Getriebeneiger.
      Auch In der Architekturfotografie möchte ich die differenzierte Feinabstimmung nicht missen.

      Nachteile des Getriebeneigers: er ist groß, schwer & teuer… ;-/

      Gruß Mark

  11. Hallo Mark,

    vielen Dank für Deine Blende8-Beiträge!
    Sie sind sehr informativ und gut verständlich.
    Ich würde mich über weitere Folgen sehr freuen.

    Grüße,
    Raimund

  12. Guten Tag Herr Robertz,
    habe erst heute Ihren ( für mich ) sehr lehrreichen Beitrag gesehen.
    Dabei viel mir das Stativ auf. Können (dürfen) Sie mir den Hersteller und den Typ mitteilen?
    Besten Dank.
    Seien Sie gegrüßt von
    Bruno Geisert

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