Folge 111 – Porträtfotografie im Freien

Die Fotografin: Michaela Hanke

Leseprobe aus dem Buch »Von erfolgreichen Fotografen lernen: Porträtfotografie«

Beispielbilder

53 Gedanken zu „Folge 111 – Porträtfotografie im Freien“

  1. Eine schöne, neue Folge mit einem frischen neuen Gesicht!

    Michaela Hanke überzeugt durch Ihre nette Art; hoffentlich bekommen wir noch mehr von Ihr zu sehen – das Potential hat Sie ja!!

  2. Sehr gelungene Folge und vorallem alles spontan. Bei ein paar Stellen wäre ein Blende von 4 oder 5.6 vielleicht die bessere Wahl gewesen da die Mutter schon ziemlich unscharf ist. Bitte mehr solcher Folgen.

  3. Hat mir gefallen, weil gut auf die Situationen reagiert wurde. Einige Männer würden wahrscheinlich jetzt rumnörgeln, dass man so etwas hätte auch im AI-Servo fotografieren können usw. …

  4. Sorry, aber ich kann die ganzen positiven Kommentare hier nicht verstehen. Wurden die negativen gelöscht? Die Kommentare auf Youtube treffen da schon eher zu. 90% der Bilder sind komplett unscharf und nicht zu gebrauchen. Ich dachte die Kundin wollte professionelle Bilder!
    Liebes Blende 8 Team, Ihr habt so gute Videopodcasts. Aber dieses gehört mit Sicherheit nicht dazu.

    1. Hallo Peter, wir löschen keine negativen Kommentare, da wir das Stimmungsbild und die Anregungen für wertvoll erachten. Letztlich möchten wir die Zuschauer doch mit allen Folgen dieses Podcast anregen – mal eher technisch, mal eher gestalterisch. — Ralf Kaulisch, Galileo Press

    2. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man bei Shootings dergestalt, bei der man unkontrolliert bewegliche Motive (kleine Kinder, Hunde „Dogdancing“ etc.) „erwischen“ muss, einen relativ hohen Ausschuss produziert. Da hilft der beste AF teilweise nix.

      Ich habe meiner Kundin auch Bilder angeboten, die nicht 100%-ig scharf waren, jedoch fiel die leichte Fehlfokussierung beim sog. Dogdancing mit Ihren drei Hunden nur bei 100% Ansicht am Monitor auf. Für den Druck bis DinA3 wären alle Schüssen sorglos durchgegangen.

      Es ist daher mal wieder schade, dass es noch soviele „Pixelpeeper“ gibt, die sich nur mit einem technisch perfekten Bild begnügen.
      Viele die sich jetzt negativ angesprochen fühlen: Diese Folge von Blende 8 zeigt, dass für diese Aufgabe der zwischenmenschliche Kontakt, wie Frau Hanke mit der jungen Mutter sich auf das Thema vorbereitet und die warmherzige Art und die Gelassenheit die sie ausstrahlt, wichtiger sind, als 100-%ig scharfe Bilder bei den obig beschriebenen suboptimalen Bedingungen (Bewegung, Lichtverhältnisse).

      Ob DAS Technikfetischisten so gut hinbekommen hätten, bei denen dann nur die scharfen Aufnahmen verwendet werden, bezweifle ich…

  5. Da etliche der Fotos, die Michaela in diesem Jahr von uns gemacht hat, Ehrenplätze auf den Kommoden der Großmütter erringen konnten, freue ich mich sehr über dieses Video, das die Stimmung beim Shooting so gut einfängt! Fotografiert werden bei Nieselregen im November- aber immer mit sonnigem Gemüt! Mein Foto des Tages: Simon alias James Dean bei 10:49!

    1. Sei mir bitte nicht böse Leonie, aber ich betrachte das natürlich aus fotografischer Sicht. Bei Deinem Bild bei 10:49 fehlt mit komplett die Schärfe. Schau Deinem Kind in die Augen, ins Gesicht, ich finde leider keinerlei Schärfe. Und das hat mit professionell leider nichts zu tun.

  6. Hallo Michaela,

    ich fand die Folge sehr interessant und inspirierend – danke dir Michaela – du bist sehr symphatisch und locker drauf.

    Ich war erstaunt, dass du es wagst, ein professionelles Shooting mit ISO 800 zu beginnen, aber wahrscheinlich kann deine Kamera das besser ab als meine – ich habe eine 600 D und 800 wär fürchterlich. Auch eine Verschlusszeit von 1/100 wäre viel zu kurz für mich bei einer 100-er Brennweite. Das war mutig und die Bilder sind toll geworden. Einige natürlich unscharf, aber das ist ja kein Beinbruch, bei so vielen Fotos.

    Was mich sehr irritiert hat, dass du das Hochwerffoto im manuellen Fokus statt AI Servo gemacht hast. Was ist der Grund dafür gewesen? Bei geschlossener Blende hätte man das vllt. noch machen können, aber bei so offener ist es doch eher Glücksache, wenn die richtige Stelle scharf ist, oder? Ich bin noch Anfänger als Fotograf, so dass mich diese Alternative interessiert. Auf was hattest du scharf gestellt -auf die Mutter?

    Vielen Dank, falls du mir antwortest ;).

    Ich freue mich auf weitere Podcasts von dir.

    Liebe Grüße

    Dette

  7. Schön fand ich die lockere Stimmung. Professionell fand ich die dirigierenden Worte an die Mutter.
    Suboptimal fand ich die Wahl der 100mm Festbrennweite. Den Beweggrund, etwas Abstand als „stiller Beobachter“ zu gewinnen und auch die Vorliebe für dieses wirklich gute Objektiv kann ich verstehen.
    Jedoch zeigte das recht mobile Kind sehr schnell dass 100mm zu lang und Festbrennweite zu unflexibel war. Selbst deine hoher körperlicher Einsatz konnte die in meinen Augen viel zu nahen Bildausschnitte nicht verhindern, die Beiden sind oft zerschnitten, wobei ich anehme, dass fürs Video schon die besseren Bilder gewählt wurden.
    Letztlich blieben es Schnappschüsse, wo aus zig Bildern, drei verwertbare und vielleicht ein gutes Bild herauskamen.
    Vielleicht ist das dem geschuldet, dass es ein für dieses Video gestelltes Shooting war, und es im Normalfall dann doch professioneller abgeht.

  8. Ich finde diese Folge sehr gelungen.

    Das Vorgespräch mit der Mutter reißt einen sehr wichtigen Teil an, was ich toll finde.

    Die Aufnahmen sind sehr spontan und dem Wunsch der Mutter nach guten Schnappschüssen entsprochen. Das finde ich prima.

    Ebenfalls finde ich es gut, dass hier die Arbeit der Fotografin realitätsgetreu und ungeschminkt wiedergegeben wird. Alleine hierfür schon einmal Hut ab.

    Mich wundern die negativen Kommentare schon arg. So geht es bei spontanen Shootings mit nicht-Models nun einmal zu.
    Die Festbrennweite finde ich auch ok. Wobei ein Standardzoom hier bei f2,8 etwas mehr Flexibilität erlaubt hätte.

    Was ich absolut nicht verstehe ist die Kritik zur ISO.
    Natürlich so niedrig wie möglich. Doch auf jeden Fall so hoch wie nötig!

    Selbst besitze ich auch eine EOS 600D. Und Unterwegs steht die ISO-Automatik auf 1600.
    Hier leidet die Bildqualität kaum und das Rauschen ist sehr Dezent.
    Manuell gehe ich auch bis ISO 6400, wenn es sein muss. Natürlich mit Abstrichen. Doch Ausdrucke bis 40x60cm sind immer noch ok.

    Rauschen wird meiner Meinung nach sowieso zu stark gewichtet.
    Zumal das Entrauschen (ich nutze Photoshop CC mit Camera-RAW und Neat Image) wirklich gut funktioniert.

    Und ISO 800 beim Vollformat sind definitiv zu vernachlässigen.
    Wie auch bei der 600D.

    Diese sehr ehrliche und freie Vorgehensweise dieser Folge begeistert mich.

    Das Ergebnis zählt.
    Wenn der Wunsch der Mutter erfüllt wurde, drei gute Aufnahmen entstanden und der Kunde glücklich ist, dann wurde der Job gut erfüllt.

    Mindestens drei schöne Bilder in 20x30cm – es lohnte sich.
    Und da fällt das Rauschen ebenso wenig ins Gewicht, wie minimale Unschärfe.

    Ich finde diese Folge sehr fein.
    Eben weil sie zeigt, wie es ist.

    Gerne würde ich mehr Folgen mit dieser Fotografin sehen!

    Grüße
    Stephan

  9. Mir gefällt, dass sich die Fotografin vom Nieselregen nicht unterkriegen lässt. Man muss ja nicht immer bei schönem Wetter shooten.

    Die Arbeitsweise gefällt mir aber absolut nicht. Es ist kein Wunder, wenn sie bei manuellem Fokus und der ständigen Bewegung der Personen so gut wie kein Bild scharf bekommt. Die hilft auch keine Erhöhung der ISO-Zahl. Auch Canon stellte die eine Fokussiermöglichkeit für bewegte Motive zur Verfügung. Weshalb soll man diese (sinnvolle) Funktion nicht nutzen?
    Bin ein Fan vom Blende 8-Podcast, dieses Video gefällt mir allerdings nicht.

    Liebe Grüße und danke für euer Engagement!
    Heinz

  10. Ich muss der Redaktion den Vorwurf machen, sowas überhaupt zu veröffentlichen. Bisher wirklich das grottigste Video, da ist sogar Markus Botzek ein Profi gegen…

    Nun zu den Fotos: im Video sind in der ersten Hälfte nur unscharfe, meistens Bewegungsunschärfe, Bilder zu sehen. Die zwei ersten hier geposteten Fotos sind auch richtig unscharf. Des Weiteren ist das Rauschen des hohen ISO Wertes so hoch, dass das Bild zerstört ist. Klar, wenn man es auf A5 oder ähnlich druckt sieht man es nicht. Aber wir haben nicht mehr 1960, sondern ein Foto ist dann unbrauchbar, wenn es am Rechner unbrauchbar ist. Wenn die Dame schon nachbearbeitet hat, hätte sie wenigstens noch ein wenig Rauschreduzierung durchführen können.

    Das Argument: es reicht wenn 2-3 Fotos herauskommen die brauchar sind (sind sie aufgrund des extremen Rauschens nicht, aber ok), ist absoluter Unsinn. Das Ziel jedes Unternehmens muss sein, möglichst viel in der verfügbaren Zeit zu erreichen. Oder wollen Sie beim nächsten Autokauf hoffen, dass 3 von 100 Autos wirklich brauchbar sind?

    Natürlich gibt es in der Portraitfotografie ein hohes Kontingent an Aufnahmen die nicht brauchbar sind, weil der Gesichtsaudruck etc. nicht sitmmt. Aber hier sehen wir Unfähigkeit am Werk.

    Kein Vorwurf gegen den Fotografen, wenn diese Dame wirklich solche Bilder verkauft, ist sie ein echtes Verkaufsgenie und wir sollten alle nur noch Schund produzieren!

    Vorwurf aber an die Redaktion, die so etwas veröffentlichen lässt!

  11. Guten Morgen,

    eigentlich mache ich so ein Fotoshooting auch jedes Wochenende mit meiner Familie.
    Über die fototechnischen Aspekte kann man ja durchauch anderer Meinung sein, als das was Frau Hanke nutzte – auch ich gehöre zu denen, die hier eine kritische Einstellung haben. Aus künstlerischer Sicht gefallen mir die hier veröffentlichen Bilder, da sie weder Kontrast noch Ausdruck haben.
    Sorry, aber dies hier ist der schlechteste Beitrag im gesamten Blende8-Reigen.

    Beste Grüße
    Holger
    Ich wünsche mir von der Pot

  12. An die bisherigen Kommentatoren (die Männer), die den Beitrag weniger gut bewertet haben: Ihr seid echte Nerds, und total techniklastig. Viel schlimmer noch als ich und ich bin schon schlimm!

    Die Fotos sind super und herrlich authentisch. Ob so ein Foto dann leicht unscharf ist, ist völlig egal. — Oder anders herum gefragt: Wenn Ihr die Wahl habt, wollt Ihr lieber Fotos die Emotionen zeigen und wecken und einfach echt wirken, oder Fotos, die scharf sind?! ;o)

    1. Hallo Vicco

      Im Grunde hast du volkommen recht aber
      die Technik gehört halt nun mal dazu, nicht erst im digitalen Zeitalter.
      Leicht unscharf kann hie und da wirklich egal sein, aber wenn ein scharfes Bild möglich gewesen wäre – und in diesem Fall wäre das mit der richtigen Technik auch z.T. machbar gewesen – hätte ich schon gerne ein scharfes Bild von meinem Kind/meiner Frau.
      Echte Fotos die Emotionen zeigen, schliessen zwangsläufig scharfe Fotos nicht aus.

    2. …. Nerd … techniklastig – so so so

      Ein unscharfes Foto, das scharf sein sollte, ist und bleibt unscharf. Das kannst du nicht schön reden.

      Gruß
      Holger

  13. Von den 5 Bildern im Anhang ist für mich allein vom Bildschnitt her nur das erste und das letzte Bild brauchbar. In der weiteren Betrachtung ist beim ersten Bild, was mir vom Bildaufbau ganz gut gefällt, leider der Fokus nicht auf den Augen des Kindes, sondern dahinter auf der Bommel der Mütze.

    Beim letzten Bild wäre der verzerrte Gesichtsausdruck des Kindes der Grund für den Papierkorb.

    Von einem professionellen Fotografen und für Geld würde ich einfach mehr erwarten.

  14. Hallo Ihr da alle,
    ISO 1200 finde ich auch nicht gut. Nur das jedes Bild gut ist, gibt es nicht. Wer dies behauptet, zu können will, Lügt. Wenn von 30 Bildern eines Sehr gut ist, ist das mehr als man erwarten kann. Ihr labert alle nur. Nimmt ein kleines Kind und macht es unter den gegebenen Umständen besser und dann und erst dann sprechen wir uns wider. Das dies hier nicht das 100% super Profi Foto ist was im Mode Magazin abgebildet wird ist klar. Aber muss es dies sein?
    Ach ja, ich fotografier nur leblose Objekte die sich nicht bewegen.

  15. Ich fand die Folge aus folgendem Gesichtspunkt sehr hilfreich: Auch mit einer teueren Kamera und einem guten Glas, kann viel Mist rauskommen. Dass sie die Blende auf 2,8 gestellt hat, wenn sich das Motiv immer bewegt, find ich sehr abenteuerlich. Ich verstehe ihre Absicht, aber die Resultate beweisen ja, dass es nicht funktioniert. Wenn der Papa sich ne große Kam und ne gute Scherbe besorgt, erwarte ich ähnliche Bilder. Sorry!

  16. Hallo Michaela,
    ich hoffe Du lässt dich von den umprofessionellen Kommentaren der Dauernörgler, Fachidioten und Pseudofotografen nicht beeindrucken, mach weiter so. Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen.

    1. …was heißt hier unprofessionelle Kommentare und Pseudofotografen? Deine Beleidigungen stehen in keinem Zusammenhang mit den konstruktiven Kritiken. Wenn Dir der Beitrag gefallen hat, bitteschön, aber was soll man damit jetzt anfangen?

  17. Mir hat die Art des Shootings gefallen. Frauen können glaube ich besser solche Sachen machen. Schon dafür hat sich die Folge gelohnt. Das Video mit A. H. in Folge 104 hatte definitiv weniger Aussage.

    Technisch gesehen gab es Fehler. Das 100er Macro finde ich für so einen Kindershooting mit viel Bewegung nicht optimal. Und was manche Leute immer mit teurer Kamera meinen, ist ohnehin albern. Jeder kauft sich die Kamera, die man selber für richtig hält. Manueller Fokus ist ja nett, aber bei dem geringen Abstand und Offenblende ist die Schärfentiefe nicht gerade hoch mit bis zu ca. 50 cm. In vielen Situation hätte der AI-Servo schon geholfen. Beim Hochwerfen natürlich nicht. Ein Zoomobjektiv wäre da wohl besser gewesen. ISO 800 finde ich auch nicht schlimm. Man darf auch nicht vergessen, dass mittlerweile eine andere Erwartungshaltung hinsichtlich Bildbearbeitung da ist. Ohne exzessive Bildbearbeitung spricht in Foren kaum noch jemand an und meint, dass dies dann Knipserbilder wären. Mir sind diese authentischen Bilder allemal lieber.

  18. Na ja, sicher werde ich hier wieder „Prügel“ beziehen, da in der Regel nur Lobeshymnen angestimmt wurden und Kritik (nicht nur hier) oft unerwünscht ist.

    Aber zunächst möchte ich die ganz offensichtliche, sympatische Art der Fotografin Michaela Hanke erwähnen, welche eine wichtige Voraussetzung dafür ist, natürliche und ungezwungene Familienshootings erfolgreich zu meistern!

    Aber Sympathe alleine macht noch lange kein gutes Foto und an der technischen Umsetzung der Aufgabenstellung hapert es hier meiner Meinung nach gewaltig. Von den gezeigten Fotos hätte kein einziges den Speicherplatz auf meiner Festplatte verdient gehabt und wäre ganz sicher nicht auch noch veröffentlicht worden. Vor allem fällt der Fokus auf der entweder an der falschen Stelle sitzt oder aber in den Fotos gar nicht vorhanden ist. Alle Fotos sind mir deutlich zu trübe und ich hätte es vielleicht mal zusätzlich mit einem Aufhellblitz mit CTO Folie versucht, um dem trüben Tag zu trotzen.

    Bei einer Entfernung von ca. 2 Metern (und Blende 2.8 am Vollformat) beträgt die Schärfentiefe gerade einmal 6 cm und da ist es pures Glück, wenn man im Rückwärtslaufen oder bei einem hochgeworfenen Kind scharfe Fotos erhält. Da nützt es dann auch herzlich wenig, auf manuellen Fokus umzustellen.

    Obgleich das 100mm f/2.8 IS Macro sehr gut für Portraits geeignet ist, hätte ich mich gerade bei sehr agilen Kindern übrigens gegen eine Festbrennweite entschieden und hier wohl das EF 70-200mm f/2.8 IS II vorgezogen.

    Es mag ärgerlich sein, wenn am Tage des geplanten Drehs die Wetterbedingungen nicht optimal sind und es regnet. Aber dann hätte man ja immer noch entweder auf einen Ort innerhalb von Gebäuden ausweichen können oder einen neuen Termin ansetzen können. Spätestens bei der Sichtung der Ausbeute der Aufnahmen, hätte man aber an eine Wiederholung denken sollen.

    So ist diese Folge aus meiner Sicht eine Enttäuschung und deutlich unterhalb des gewohten Niveaus.

  19. Obgleich sich unsere Postigs inhaltlich an einigen Stellen decken und der Name zudem auch noch identisch ist, so handelt es sich bei uns Andreas doch um zwei unterschiedliche Personen.

    Andreas (der aus dem zweiten Andreas Posting) 😉

  20. Hui, so viele Kommentare – so durchwachsen. Ich möchte kurz als Kameramann, Cutter und Macher von Blende 8 diese Folge beleuchten. Viele sprechen ja auch direkt die Redaktion an.

    Zugegeben: Es war nicht einfach die Frischbilder einzufangen! Geplant war: Sonnenschein und Wolken, tief stehender herbstlicher Lichtstand und „Mutter mit Kind“, die sich im Umkreis von sagen-wir-mal 9m² bewegen 😉 Ihr habt alle gesehen, dass es ganz anders kam. Wir haben vor Ort selbst überlegt, ob es Sinn macht, diese Folge zu produzieren. Aber ich finde unsere Entscheidung, diesen Workshop trotzdem zu produzieren, richtig und es ist ein guter Live-Workshop entstanden. Ich denke, gerade WEIL das Wetter so mies war, das Licht zu dunkel war und der Kleine in seinem späteren Leben bestimmt Mittelstreckenläufer werden will 😉

    Wer möchte, kann hier lernen, selbst bei widrigen Verhältnissen gute Ergebnisse zu erzielen. Bei schönem Wetter kann‘s ja jeder! Es wäre zu wenig, die Güte dieser Folge auf das technische Ergebnis der Bilder zu reduzieren. Niemand wird erwarten, dass nur Top-Bilder bei der Blende-8-Produktion entstehen. Schaut selber auf Frischbild.de oder auf die Seiten der anderen Fotografen, deren Sendungen wir anbieten, und Ihr seht: Alle Aufnahmen sind besser als die, die im Zuge der Filmaufnahmen entstanden sind! Der Grund ist klar: Fotografieren ist ein kreativer Prozess, der Zeit, Vorbereitung und sehr viel Flexibilität am Set bedingt. Also alles, was man nicht hat, wenn man sich von langer Hand geplant auf einen Drehtag einigt und die Kameras „erbarmungslos“ laufen. Desweiteren verlangen wir den Fotografen ab, unseren Zuschauern parallel zum Shooting ihre Gedanken mitzuteilen und schlüssig zu erklären, warum bestimmte Sachen eingestellt oder variiert werden: Alles live und authentisch, und bitte in wenigen Takes. Zusätzlich kommen noch zwei unbekannte Männer mit Fernsehkameras zum Shooting, die wild hinterherlaufen, um alle Perspektiven zu erhaschen 😉

    Also, bleibt mit der Kritik bitte auf dem Teppich. Auch diese Folge gibt Euch (den Zuschauern) Anregungen für eigene Shootings, und das ist der Ansatz von unserem Foto-Podcast »Blende 8«. Und seit gespannt auf die nächste Folge mit der Fotografin Michaela Hanke, bei der es noch nicht geregnet hat 😉

    Beste Grüße, Robert vom Blende 8 Team, Galileo Press

    1. Zital: Also, bleibt mit der Kritik bitte auf dem Teppich.

      … und da ist sie wieder: die Meinungs-Schere

      Trotz alledem, ein sehr „alt- und hausbackener“ Thema.

  21. „Also, bleibt mit der Kritik bitte auf dem Teppich. Auch diese Folge gibt Euch (den Zuschauern) Anregungen für eigene Shootings, und das ist der Ansatz von unserem Foto-Podcast »Blende 8«. Und seit gespannt auf die nächste Folge mit der Fotografin Michaela Hanke, bei der es noch nicht geregnet hat ;-)“

    Finde ich auch!

    Und ich würde sehr gerne mehr von Michaela Hanke sehen!

  22. Hallo zusammen,

    ein interessanter Beitrag. Am Anfang war ich wegen der ISO 800 etwas überfordert aber als ich dann die Wettersituation Outdoor gesehen habe war alles klar. Natürlich währe man z.B. mit einer 70-200 mm Optik flexibler gewesen. Dennoch: Die Fotografin arbeitet professionell. Die Interaktion zwischen Model und Fotograf ist elementar für gute Aufnahmen. Das Vorgespräch hilft ebenfalls bereits Tage bzw. am Tag des Shootings eine persönliche Atmosphäre aufzubauen. Fotografie passiert zum überwiegenden Teil im Kopf also hinter der Kamera, da diese lediglich Handwerkzeug zur Umsetzung der Bildidee ist. Von der menschlichen Schiene her konnte ich diesem Beitrag eine Menge abgewinnen. Vielen Dank an das Blende 8 Team !

    Gruß Sebastian

  23. bilder sind von der perspektive her alle in Ordnung, aber qualität ist sehr bescheiden. einige sehen aus als wären sie bei iso12800 fotorafiert worden, und die schärfe liegt auch fast nie da wo sie hingehört.

  24. Hallo Robert Kleine!

    Erst mal: allen recht zu machen ist eine Kunst, die keiner kann!
    Ich bin sicher kein Starfotograf, habe aber sicher auch schon super Bilder gemacht, jedoch bei jeder Folge hier, kann man etwas mitnehmen, mal mehr, mal weniger.
    Mal ist es genau das Thema, was man sich gewünscht hat,
    mal ein Thema, was auf einem nicht so zutrifft.
    Diese Folge sehe ich einfach mal so an, dass man bei jedem Wetter sehr schöne Fotos machen kann.
    Gelernt habe ich, dass man ein wenig mehr auf die Schärfe aufpassen sollte.
    Macht einfach weiter und jeder der hier reinschaut, schaut deswegen rein, um etwas von einem anderen Fotografen abzuschauen.

    Herzliche Grüße

  25. Ich kann mich der Kritik nur anschließen. Und zwar im Positiven, wie im Negativen:

    – Die Interaktion zwischen Fotografin und Kind ist sicher gut auch wenn die Mutter manchmal überfordert wirkt von den Kommandos
    – Mir persönlich ist es zuviel Steuerung, aber das ist echt Geschmackssache
    – ISO 800 ist völlig ok, 6D und 5DIII können deutlich mehr ab

    Aber hier geht es um Fotografie, ums Lernen, um Best Practise, um die eigene Weiterentwicklung. Also ist Auseinandersetzung mit dem Video sinnvoll und Kritik an der Fotografie und am Ergebnis berechtigt und sinnvoll.

    Genau das ist hier genannt worden:

    – Das 100 L ist ein tolles Porträt-Objektiv, der AF ist aber zu langsam und zu unsicher. Schlechte Wahl und auch zu lang für eine Sportskanone wie dieses Kind.
    – Vielleicht ein 35 oder 50er, jeweils 1.4? Ein auf f2 abgeblendetes 35er hat rd. 2.5m Schärfentiefe, das 100er bei f2.8 knapp 50 cm
    – Manueller Fokus beim Hochwerfen ist Lotterie, was soll das?
    – Wenn ich wenig Licht habe, dann versuche ich ruhige Fotos zu machen und nicht noch Sportfotos im Laufen oder Werfen. Die Wiese mit dem Laub wäre dafür ideal. Der Kleine hätte sicher Spaß am Laub-Hochwerfen gehabt, die Fotografin hätte im Liegen manuell fokussieren können.
    – Wenn mich das rote Spielzeug stört, nehme ich es der Mutter ab, dann hat sie es aus dem Kopf.
    – Als professionelle Fotografin muss mein Ziel sein, der Kundin gute Bilder zu liefern. Wenn ich bei Nieselregen im November keine guten Bilder liefern kann, sollte ich den Ort oder die Zeit ändern, bis die Bedingungen stimmen, wobei die fotografischen Fehler nichts mit dem Wetter zu tun haben: Ein falscher Fokus wird auch mit einer 1/8000stel nicht scharf.
    – Und schließlich muss ich mich entscheiden, ob ich das fertige Video wirklich so gut finde, dass ich es veröffentlichen lasse. Dies mit ja zu beantworten, ist in meinen Augen das größte Problem gewesen.

    Fazit: viele der vorgebrachten Kritikpunkte haben etwas mit fotografischem Wissen, Erfahrung, guter Vorbereitung und handwerklicher Konsequenz zu tun und wenig mit dem Wetter.

    Und trotzdem: Ich finde es immer wieder toll, wenn sich Fotografen hier beteiligen, Videos produzieren, sich mit ihrer Fotografie der Diskussion stellen und ggf. auch mal Prügel einstecken. Das erfordert Mut und davor habe ich bei aller Kritik absolut Respekt.

    Matthias

  26. Also ich fand die Folge gar nicht so schlecht. Auch kann ich die Kritik an der Brennweite nicht so recht nachvollziehen. Klar, mit 70-200 wäre man noch flexibler gewesen, allerdings finde ich die Wahl einer Brennweite >= 100mm für die Wetterverhältnisse geradezu ideal. Bei so einem hässlichen Wetter ist es doch perfekt mit einem engen Bildausschnitt die graue Umgebung, insbesondere den Himmel auszublenden – der brennt nur aus und sieht s*** aus – ich möchte mir Fotos mit 35mm an FX bei dem Licht gar nicht vorstellen.
    Wie die Mutter des Kindes weiter oben mal geschrieben hat: Es kommt letztlich darauf an, ob ich mir so ein Bild in den Bilderrahmen hängen möchte. Ich finde alle gezeigten Bilder (bis auf das Foto mit den Schlössern, bei dem mir die Komposition bzw. der linke Beschnitt nicht zusagt) gelungen. Mein Favorit ist Frischbild_1.jpg. Klar ist das Kind recht unscharf, aber wen juckt das, wenn das Bild in einen 10×15 Bilderrahmen kommt – es ist super stimmungsvoll und sehr schön umgesetzt.
    Insgesamt ist (für mich persönlich) der didaktische Wert im Vergleich zu anderen Folgen allerdings recht niedrig, da wenig neue Ideen gezeigt wurden und ich für die eigene Fotografie nicht viel Erkenntnis mitnehmen konnte – eher eine interessante Informationsfolge aus dem Fotografinnenalltag mit schönen Ergebnissen als eine didaktische Meisterleistung.
    Bitte lasst Euch von den negativen Kommentaren nicht entmutigen!

  27. Ich denke das Meiste ist schon gesagt und ich muss zugeben, dass ich auch über sie Ausstrahlung dieses Clips erstaunt war – weil man höchstens daraus lernen kann wie man es ’nicht‘ machen soll.

    Was mich noch allerdings mehr erstaunt hat ist dieser Auszug aus der frischbild.de Seite:

    „Welche Leistung dürfen Sie erwarten?
    Der Preis für das ein- bis zweistündige Shooting beträgt 240,00€ und beinhaltet die Nachbearbeitung von 20-30 Bildern und eine Foto-DVD.
    Mit den hochaufgelösten Daten können Sie Ihre Wunschbilder in verschiedenen Formaten selbst entwickeln lassen“

    …. bei einem solchen Honorar hoffe ich doch, dass die Fotografin bei so einem verpatzten Shooting dem Kunden stark im Preis entgegen kommen wird!

  28. Hallo …

    Zuerst einmal, ich bin von dem Video nicht wirklich begeistert, aber das wurde hier an anderer Stelle schon ausreichend kommentiert.

    Was ich aber wirklich indiskutabel finde, ist der Umstand, dass die ganzen Kommentare zum Video auf Youtube gelöscht wurden, bzw. die Kommentarfunktion gesperrt wurde, ebenso wie die likes/unlikes! Was die Leute auf Youtube zum Video gesagt haben, war kein Spam oder Shitstorm, sondern einfach nur ihre ehrliche Meinung! Es waren ja auch durchaus einige positive Kommentare dabei … Aber mal ernsthaft! Wenn nur genug Leute ein Video negativ bewerten, dann wird die Bewertung einfach abgeschaltet? Ja, wo gibts denn sowas? Ok, hier anscheinend seit neuestem … Habt ihr das echt nötig? Sehr schade!

    Ratlose Grüsse, Cassi

    1. Hallo ‚Cassi‘,

      Ihre Verwunderung verstehe ich gut, da wir bishr noch nie Kommentare ausgeblendet haben, auch nicht auf YouTube. Das war gestern das erste Mal. Wir sahen uns zu diesem Schritt veranlasst, weil manche Kommentare recht persönlich unsere Trainerin attakiert haben, was niemandem inhaltlich nutzt. Dafür bitten wir um Verständnis.

      Viele Grüße,
      Ralf Kaulisch von Galileo Press

  29. Hallo,
    was ich gerne sagen möchte, behalte ich hier für mich. Wenn da so ein Type (Dessen Namen nichts zur Sache tut) mit 1/1600 sek. und ISO 800 Bilder macht sagt keiner ein Wort. Und ein jeder kann ausrechnen das bei 50mm das nicht nötig war. War ja ein gern gesehener photoshop Künstler , wie ich es nenne. Das ist auch lange her. Wenn aber jemand ISO 800 nimmt wo es nicht anders geht, kein Licht und Stativ nicht möglich weil Bewegung da ist, zerreißen es mansche in der Luft. Nur weil es eine Frau ist?

  30. jetzt schreibe ich doch nochwas dazu.

    natürlich sind die entstandenen fotos technisch nicht so in ordnung und das gewählte objektiv mit der brennweite macht es der fotografin auch nicht gerade leicht.
    warum hat sie nicht einfach auf eine andere, kürzere scherbe gewechselt ?
    soviel dazu das der lerneffekt bei dem video eher gering ist.

    wenn allerdings die kundin mit den fertigen bildern zufrieden, und dafür auch gerne bereit war den vereinbarten preis zu zahlen, ist es doch für beide parteien in ordnung.

    kurz um,
    JA es gab hier sicherlich schon wesentlich bessere videos.

    1. dazu hat Thomas weiter oben schon was geschrieben, dem ich völlig zustimme:

      „Bei so einem hässlichen Wetter ist es doch perfekt mit einem engen Bildausschnitt die graue Umgebung, insbesondere den Himmel auszublenden – der brennt nur aus und sieht s*** aus – ich möchte mir Fotos mit 35mm an FX bei dem Licht gar nicht vorstellen.“

      auch aus meiner Erfahrung absolut richtig, die Dynamik (Kontrastumfang) bei solchem Wetter ist noch schwieriger zu beherrschen als die Schärfe.

  31. achja nowas,
    schärfe ist auch nicht immer alles !
    die natürliche stimmung in den bildern bei der vorstellung vom frischbild projekt kommt sehr gut rüber.

    grad noch gesehen, ist das da etwa ein uv filter auf der linse ????
    wenn ja, vll auch ein grund für die eher matschigen ergebnisse.
    (andere nennen es gewollte weichzeichnung)

  32. Ich denke das Video transportiert sehr gut, mit welchen Schwierigkeiten man als Fotograf konfrontiert werden kann. Gerade bei der Fotografie mit Menschen, wie Du und Ich, ist seine eigene Vorstellung im Bild später überzubringen nicht einfach.

    Wie dies jetzt jeder für sich versucht zu erreichen, ist ebenso einzigartig wie das Ergebnis am Ende selbst. Ob ein Anderer dies anderst macht sollte jedem freigestellt bleiben, deshalb sind auch die genannten Einstellungen zur Kamera und auch die Ergebnisse für mich nur als Hinweis zu sehen wie dieser Fotograf(in) an die Sache rangeht.

    Davon kann ich etwas mitnehmen oder auch nicht. Die Sache aber zu kritisieren steht mir persönlich nicht zu, da ich ja davon ausgehen muß das der/die Fotograf(in) sich dabei etwas gedacht hat.

    Ich finde im Video kommt auch das verständliche Lampenfieber der Fotografin gut rüber, trotzdem hat Sie das in meinen Augen sehr gut gemacht. Ich möchte nicht wissen wie mir an Ihrer Stelle dabei die Hosen geflattert hätten. Die flattern bei mir heute noch bei ähnlichen Shootings auch ohne das eine Videokamera dabei ist. 😉

    Beim nächsten Video wird sich das bestimmt etwas legen und dafür wünsche ich Ihr viel Glück und Erfolg.

    MfG Torsten

  33. Ich bin ebenso „verwirrt“…

    Ein neues, sympathisches Gesicht bei Blende 8 – „Profifotograf“ definiere ich für mich nur noch, dass jemand damit seinen Lebensunterhalt verdient. Aber schon lange nicht mehr qualitativ…

    Wie von einigen erwähnt – verwackelte, unscharfe Fotos werden als Ergebnis präsentiert. Und sind nach meinem Auge sehr „Lightroom – lastig“! Helligkeit in den Gesichtern wurde reinbearbeitet, kein Wunder bei den Lichtverhältnissen.

    Mir fehlt jede Emotion, Blick, Moment, Szene in den Bildern… Technisch schön vom Hintergrund freigestellt (geht ja auch mit 2,8) aber:

    – andere, kontrastreiche Kleidung? Ist ja Herbst und alles ist „grau“
    – Serienbildfunktion und kein Foto mit direktem Blick in die Canon?
    – Dynamik beim Hochwerfen? Fehlanzeige…
    – wieso kein Blitz, um mal eine Bewegung „einfrieren“ zu können?
    – ein Kinderfuss in der Pfütze, wie es „patscht“?
    – ein Kuss von Mama auf die Wange und die Mimik von Simon?
    – „Beispielmaterial“ mit dem Kameramann im Hintergrund?

    Da bleibt man besser intuitiver „Hobbyfotograf“ und lernt besser durch die eigenen Fehler, als dieses Video als Aqnregung zu nehmen.

    Hier wurde eine ambitionierte Fotografin, die sicher bessere Fotos aufzuweisen hat unmotiviert und oberflächlich verheizt!

    Ich mag diesen Podcast, aber hier wurde wohl eben mal was zusammengefummelt.

    Thomas

  34. Ist wirklich nicht die gelungenste Folge, aber…

    Schärfe ist auch wirklich nicht alles,
    Und auch wirklich wird Bildrauschen oft ganz bewusst eingesetzt…

    Eine solche Produktion ist eine Leistung die hier kostenlos angeboten wird. Daher finde ich hier einige Kommentare recht unangebracht.

    Die Fotografin hat das ganz gut gemacht und jetzt sind wir ja alle wieder etwas schlauer, so oder so…

    Liebes Blende 8 Team…Ein herzliches Dankeschön, auch für diese Folge!

    Grüße,
    Sven

  35. Sehr sympatische Fotografin.
    Die Bilder sind leider alles Andere als professionell. Bei besserem Wetter sähe das Ergebnis vermutlich günstiger aus. Geringere ISO, etwas kleinere Blendenöffnung, hätte schon viel gebracht.

  36. Also manche Kommentare finde ich schon etwas überheblich. Man kann auch Kritik freundlicher anbringen. Einige Bilder finde ich auch zu unscharf, da muss ich recht geben. Ich finde die 100mm Brennweite nicht so ideal. Es gibt für die Portraitfotografie einierseits das 50mm 1,2 L von Canon und andererseits das Lord of the Red Rings das 135mm f2,0 von Canon. Das letztere ist so extrem scharf, dass man eher noch retuschieren muss in der Post – da man wirklich zuviele Details aufnimmt. Ich würde stattt dem 100er also das 135er nehmen und etwas runterstoppen – also nicht ganz offen verwenden. So hast du immer noch eine hervorragende Unschärfe und erreichst eine noch bessere Schärfe und Linienauflösung. Ich stell mir das Iso so weit rauf um eben die 1/f Regel zum aus der Handfotografien anwenden kann. Sowohl die 5d Mark 2 als auch die 6 D kann man ordentlich mit ISO reinfahren und man hat nahezu keinen Qualitätsverlust durch Rauschen. Besonders die 6D kann man unglaublich hochshrauben und übertrifft sogar die 5D Mark 3. Das wäre mein Ansatz. lg

  37. Jungs,
    Frauen haben einfach eine andere Sicht auf die Dinge. Ich begleite seit Jahren meine Foto-Freundin Francisca und sie hat mir dies beigebracht. Frauen gehen nicht von der technischen Seite an Fotos heran sondern mehr mit Emotion für die Fotos. Ich hätte bei diesem Auftrag lieber ein lichtstarkes Telezoom und einen Blitz mitgenommen und an der Kamera einen Hochformatgriff benutzt. Das100er L 2.8 kann man gut bei Portraits einsetzen, die Fotografierbedingungen sollten aber etwas ruhiger sein, als bei diesem quirligen Tobias.

  38. Also mancherlei Aussagen kann ich echt nicht nachvollziehen, auch dass man sich an den Schärfepunkt derartig festbeißen kann oder Bewegungsunschärfe derartig verteufelt: Ganz im Gegenteil bringt das auch ein wenig Stimmung in die Komposition und zum anderen unterstreicht man damit, wie quirlig der kleine ist und wie viel Spaß er an seinem jungen Leben hat. Von daher: Optimal!

    Und solange der Kunde am Ende sagt „DAS gefällt mir!“, ist es vollkommen egal, ob der Fokuspunkt technisch gesehen zu 100% sitzt, oder ob das Licht fad war oder ob es an einem idealen Tag ja auch ideales Wetter hatte…der Kunde ist zufrieden mit dem was er bekommt und darauf kommt es an: Kundenorientiert zu arbeiten und genau das kommt hervorragend in diesem Video heraus und zwar so gut, dass man technische Details auch mal gerne unter dem Tisch fallen lassen kann.

    Das heißt dann auch noch lange nicht, dass man so abfällig sein muss, was jedoch ein grundsätzliches Problem ist, sobald man sich nur über eine Tastatur austauschen kann.

    Seis drum: Das Video ist jetzt nen Jahr alt und iich hoffe doch sehr, dass von Frau Hanke noch mehr kommt. Denn die Art und Weise der Darstellung finde ich überaus gelungen. Weiter so!

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