Folge 116 – Im Fluss fotografieren

Der Fotograf: Mark Robertz

Stativ, preiswerter Einstieg: Cullmann
leicht und handlich: Manfrotto Gitzo
stabil, schwingungsarm, robust: Berlebach

Stativkopf, Kugelkopf z.B. Novoflex
3-Wege-Getriebeneiger: Manfrotto

Rucksack, bequem und geräumig: Lowepro Kata Bags Tamrac
spritzwassergeschützt und robust: König Photobags

Circular-Polfilter und ND-Filter: Heliopan Hoya
Evtl. darauf achten um wieviel Blendenstufen der Polfilter die Belichtung verlängert.

Filtertasche: Kalahari Filter-Etui

Fernauslöser: je nach Hersteller – Original-Zusatzartikel z.B. Canon oder Nikon. Preisbewusster bei Drittanbietern, wie Delamax – erhältlich bei verschiedenen Anbietern. Hier auf den passenden Anschluss achten!

Winkelsucher: gibt es sowohl beim Hersteller als Original-Zubehör. oder preisbewusster z.B. auch von Delamax und anderen Herstellern im Fachhandel. Hier ist wichtig: auf die Kompatibilität zur Kamera achten!

Leseprobe aus dem Buch »Die Fotoschule in Bildern. Landschaftsfotografie«

Beispielbilder

18 Gedanken zu „Folge 116 – Im Fluss fotografieren“

  1. Wieder ein gutes Video mit wertvollen Informationen. Besonders für mich als Anfänger sehr hilfreich, da ich mir demnächst meinen ersten ND-Filter zulegen möchte. Ins Wasser werde ich mich zwar nicht stellen, aber die Elbe bietet genügend Möglichkeiten, um auch von einer Brücke aus Fotos zu machen 😉

    Viele Grüße aus Magdeburg

  2. Hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die verschiedenen Möglichkeiten mit den Graufilter und Belichtungszeiten. Deine praktische Tipps werde mir weiterhelfen bei meinen nächsten Versuchen am Wasserfall. Beim Rheinfall in Neuhausen. Macht weiter so herzliche Grüsse aus der Schweiz

  3. Dabei wird die Blitzleistung ähnlich wie bei ETTL stets an die Umgebungsbedingungen angepasst aber eben nicht mehr durch das Objektiv gemessen. Praktisch kann das sein, wenn man per ETTL nicht die erwünschten Ergebnisse erzielt, weil sich der Blitz beispielsweise in Fensterfronten zu stark spiegelt oder sich im Nahbereich aber auch bei sehr hohen ISO-Werten zu helle oder zu dunkle Blitzergebnisse einstellen. Diese Funktion ist auch aus Kompatibilitätsgründen zu älteren Kameras vorhanden, die noch über keine ETTL-Funktionalität verfügen.

  4. Die Folge mit den Erklärungen rund um den/die ND Filter hat mir gefallen.
    Auch das kurz der Effekt mit einem Polfilter erwähnt wurde, war sicher hilfreich. Anmerken möchte ich nur, das gerade solche schönen Bachläufe
    auch mit kurzen Zeiten, wunderbare Eindrücke hinterlassen können.
    Vielen Dank für die weitere Folge.
    Gruß Torsten

    1. Hej Torsten,

      stimme Dir zu, bei den Lichtverhältnissen und der Fließgeschwindigkeit des Großen Regens lassen sich durch eine geschickte Blendensteuerung bereits interessante Effekte erzielen.

      Uns ging es darum die Möglichkeiten der ND-Filter am Wasser und die Farbverschiebung zu zeigen.

      Servus Mark

  5. Eine schöne Folge. Endlich habe ich eine Erklärung dafür warum meine Bilder bei einer Kombination meiner Graufilter einen extremen Rotstich erhalten. Allerdings nützt bei mir der automatische Weißabgleich nichts. Ich löse das Problem mit einem Referenzbild, obwohl ich mit RAW fotografiere.
    Gruß
    Norbert

  6. Hallo Norbert,
    wenn sich der Warmton den Du beschriebst nicht über den Weißabgleich korrigieren lässt, experimentiere mal mit dem Regler „Tönung“.
    -> Mit dem eigentlichen Weißabgleich korrigierst Du die Blau-Gelb-Achse.
    -> Über die Tönung wird die Grün-Magenta-Achse ausgeglichen.
    Eventuell lässt sich so der Warmton entfernen.
    Kurze Randnotiz: Wenn verschiedene ND- bzw. Graufilter kombiniert werden, müssen die Filterdichten „multipliziert“ werden um das Motiv ausreichend zu belichten. Sprich aus einer Filterkombination von ND 0,9 (drei Blendenstufen) und ND 1,2 (vier Blendenstufen) ergibt sich eine Filterdichte von zwölf Blendenstufen. Das wirkt sich auch auf die Ausprägung des Warmtons aus.

    Viel Spaß beim Experimenteiren.
    Gruß – Mark

    1. Hallo Mark,
      vielen Dank für die schnelle Anmerkung.
      Neu ist für mich, dass sich bei einer Kombination die Blendenstufen multiplizieren.
      Danke und Gruß
      Norbert

  7. Hallo Mark,
    das war wie immer sehr lehrreich und gut nachzuvollziehen.
    Ich habe das Problem, daß ich fokussiere, den Graufilter draufschraube, dann anschließend bei Stärke 3,0 nichts mehr sehe und „blind“ auf die vorherige Scharfeinstellung vertrauen muß. Leider geht dabei oft etwas daneben und ich fange wieder von vorne an.
    Solche schönen Moive habe ich auch bei mir daheim gleich um die Ecke und werde mich demnächst mit Gummistiefeln bewaffnen ;-))
    Vielen Dank und beste Grüße
    Dieter
    PS. Verwendest Du den Original Nikon Auslöser mit Timer oder gibt es Alternativen?

    1. Hej Dieter,

      das Problem mit dem ND 3,0, oder Big-Stopper wie er ja auch gerne genannt wird, ist mir bestens vertraut. Die Problematik hängt unter anderem auch mit der Bauweise des verwendeten Objektivs ab.

      Beim Nikkon 24-70mm und 70-200mm (beide f 2.8) klappt es ganz gut. Bei preiswerten Kit-Objektiven – da klappt es weniger gut…

      Eine mögliche Variante wäre, und jetzt nichtlachen, Tesakrepp um die Fokussierung zu fixieren. Verwende ich für gewöhnlich wenn ich Nachtaufnahmen einrichte und die Kamera bis zur Aufnahme wieder verpacke. Klappt bis her ganz gut.

      Thema Fernauslöser. Der MC-36 der im Video zu sehen ist, ist Original von Nikon. Würde ich heute „nicht mehr“ kaufen! Ein Alternative wäre beispielsweise der LCD Timer TR90 von Delmax (baugleich für ca. 40,- €). Wenn es ein Funkauslöser sein soll, beispielsweise der Minadax Funk-Timer Fernauslöser (ca. 60,- € bei verschiedenen Anbietern).

      Schöne Grüße derzeit aus dem tiefen dunklen BayerWald.
      Servus Mark

  8. Eine schöne Folge mit guten Tipps. Ich fotografiere auch gerne mit ND-Filtern an Gewässern und habe dabei hin und wieder das Problem, dass die umgebenen Bäume ist Äste durch die lange Belichtungszeit extrem verwischt sind. Bei den im Video gezeigten Motiven dürften sich ja ähnliche Probleme stellen. Hast du dafür eine gute Lösung, z.B. Tipps bzgl. Nachbearbeitung etc.?

    1. Hallo Thomas,

      aus dem Stehgreif sehe ich zwei Möglichkeiten um bewegten Äste zu verhindern. Allerdings sollten wir im Vorfeld definieren ob es um Äste im oberen Baumbereich geht oder um Gras, Fran oder kleine Äste die vom Wasser beeinflusst werden.

      Leicht bewegte Äste in den oberen Baumbereichen fallen je nach Windstärke und Entfernung kaum auf. Bis Windstärke zwei würde ich mir da keine Gedanken machen. Warten hilft in den meisten Fällen. Oftmals ergibt sich bei Belichtungen zwischen 10 – 20 Sekunden bei windstille.

      Bei Ästen, Gräsern oder Farnen die von der Strömung in Bewegung gesetzt werden, wir es etwas aufwendiger. Wenn die Bewegung stört kann ein Foto mit einer entsprechend kurzen Belichtungszeit angefertigt werden, so das alles Scharf bzw. unbewegt abgebildet wird. Diese Aufnahme wird in der digitalen Dunkelkammer als Ebenenmaske eingefügt. Ist Geschmackssache!

      Grundlegend sollte ab gewägt werden in wie weit sich der Aufwand einer neuen Anreise (ist das überhaupt möglich, passen die sonstigen Rahmenbedingungen, Witterung, Licht & Co.) lohnt.

      Schöne Grüße – Mark

  9. Hallo Mark,

    danke für das Tutorial, sehr schön gemacht. Eines verstehe ich jedoch nicht – es wird erklärt, dass das Okular zugehalten wird um Lichteinfall von hinten zu vermeiden. Warum fällt Licht von hinten ein ? Beim manuellen Modus (die Belichtungszeit und Blende werden ja manuell festgelegt im Video) mit den Filtern wird doch keine Belichtungsmessung etc. durchgeführt und zum Foto klappt der Spiegel hoch und somit wäre der Weg über das Prisma dicht und kein Licht von Hinten möglich.
    Vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch irgendwie…

    LG Dirk

    1. Hallo Dirk,

      bezüglich des Streulichtes durch das Okular stimme ich in der „Theorie“ zu.
      Die Praxis hingegen zeigt ein anderes Bild. Hab einen Link angehängt:

      http://www.markrobertz.de/misc/Blende8_offenesOkular_Streulicht.pdf

      Beide Bilder wurden mit der Zeit-Automatik (A) bei Blende 11 aufgenommen:
      -> Links mit offenem Okular – 13 Sekunden.
      -> Rechts mit geschlossenem Okular – 30 Sekunden.

      …auf dem Schlauch stehen – irgendwie? Denke ich nicht.
      Theorie und Praxis sind nur manchmal anders als gedacht / erwartet… 😉

      Viel spaß beim Experimentieren.
      Gruß Mark

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