Folge 124 – Die Belichtungsmessung in der Praxis

Roland Klecker, Fotograf:
www.dofoto.de
www.facebook.com/dofoto.de

Das Lottchen, Model:
www.facebook.com/lottchen2907

Roland Klecker bei der »Photo+Adventure Duisburg«
HDR projects Software
Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv bei Amazon

Leseprobe aus dem Buch »Der große Fotokurs: Besser fotografieren lernen«

Beispielbilder

18 Gedanken zu „Folge 124 – Die Belichtungsmessung in der Praxis“

  1. Tja, da ist uns ein grober Schnitzer unterlaufen. Wer ihn als erstes findet bekommt einen Workshop-Gutschein von mir geschenkt 😀
    Ansonsten: Wer Fragen hat soll fragen, bitte. Da ich hier nicht immer reinschaue gern auf facebook oder auch als Email unter kontakt@dofoto.de.

    Liebe Grüße,
    Roland

    1. Könnte der Fehler am Anfang des Videos liegen?
      Der Belichtungsmesser befindet sich bei einer DSLR unter dem Spiegel im Sucherschacht beim Autofokus? Dieser Belichtungsmesser erkennt nur Helligkeitswerte und hat keine Möglichkeit der Farbwahrnehmung.
      Dem Belichtungsmesser ist es demnach egal ob helle grüne Büsche oder eine helle weiße Wand oder helle rote Tücher das Motiv dominieren. Wird viel Licht vom Motiv reflektiert führt dies tendenziell zu einer Unterbelichtung und umgekehrt.
      Ggf. hat auch noch das aktivierte AF-Messfeld einen besonderen Einfluß auf die Gewichtung des jeweiligen Belichtungsmessverfahren.
      Bei der Belichtungsmessung im Live-View-Modus wird die Platzierung des AF-Feld berücksichtig aber das Bayer-Muster hat m.E. keinen Einfluss auf Belichtungsmessung. Das Bayer-Muster wird benötigt bei der Interpolation der Farbwerte für jedes Pixel für das JPG-Bild und die JPG-Vorschau im Display.
      Beste Grüße Georg

  2. War der Fehler etwa die Belichtungsreihe, wo Du die ganze Zeit von der Blendenveränderung sprichtst, aber nur die Belichtungszeit sich änderte.

    Hast auch eine Mail erhalten…..

    LG
    Thomas

    1. Das ist es, genau!
      Da ich schon bei der mittleren Belichtung bei f/1.8 war und die Zeit fest vorgegeben war konnte die Kamera nicht mehr überbelichten, damit sind die letzten drei Bilder gleich.
      Der Gutschein geht also an Dich 🙂

      Georg, danke für den ausführlichen Kommentar. Der Belichtungsmesser befindet sich grundsätzlich vor dem Sensor, irgendwo im Strahlengang des Lichts. Bei einigen Kameras auch im Sucherschacht, bei anderen am Pentaprisma. Manche messen den Wert auch auf dem ersten Verschlussvorhang anhand eines dort angebrachten Messfeldes. Das ist aber zuviel Information für so ein Video 🙂 und auch generell zu unterschiedlich
      Bei der Digitalfotografie wird aber so gemessen dass es der Aufnahme angepasst wird, und dabei ist die Gründominanz zu berücksichtigen.
      Da es sehr viele Zuschauer gibt die viel (oder gar ausschließlich) über LiveView arbeiten ist die Belichtungsmessung deutlich komplizierter, trotzdem spielt Grün hier auch eine dominante Rolle.
      Es entspricht halt auch unserem Sehen, die Aufnahme des Sensors ist ja dem des menschlichen Auges nachempfunden, und das ist entwicklungsbedingt auf grün stärker empfindlich als auf andere Farben.
      Die Gewichtung durch das aktive AF-Messfeld ist Hersteller- und Modellabhängig und derzeit noch nicht Standard. Und selbst wenn müsste man es aktivieren. Bei Systemkameras oder im LiveView ist das allerdings üblich, das wurde ja auch erwähnt.
      Natürlich ist das Pattern wichtig zur Interpolation, aber die wird ja nicht nur für die Erstellung des jpg eingesetzt sondern für alle Informationen die der Bildprozessor bereitstellt, also auch für den Kontrast-AF und sonstige Messungen IM Bild.

  3. Noch ein kleiner Fehler 🙂 Die Olympus OM-D nimmt bei der Spotmessung immer die Mitte. Auch wenn das Fokusfeld verschoben wird, bleibt der Spot in der Mitte!

  4. Ich würde mir einen respektvolleren Umgang mit dem Model wünschen.
    Bei mir entsteht der Eindruck „Lottchen“ ist nur Objekt. Außerdem habe ich gelernt: Anfassen ist ein absolutes Tabu.
    Hat mich einfach geärgert.

  5. Det.Höll: Die Art wie die Kamera Grün aufnimmt entspricht der Art wie wir sehen. Würde sie das nicht tun hätten wir einen Violettstich.

    Basti: Bezüglich des Themas „Wo misst die Kamera die Belichtung“ sei es mir erlaubt, auf das Handbuch der Kamera zu verweisen: Seite 46 nach Punkt 5 unter „!Vorsicht“ heißt es:
    In allen anderen Messungsmodi außer dem Modus [Symbol] (Digitale ESP-Messung)] misst die Kamera die Belichtung für die ausgewählte Position. Dies gilt explizit für die Gesichtserkennung, aber die ist bei mir auch immer eingeschaltet.
    Auf Seite 48 steht unter „Spotmessung“:
    „Die Belichtung wird entsprechend der Helligkeit am gemessenen Punkt angepasst.“ Würde sie immer in der Bildmitte messen dann stünde das dort.
    Und sieh mir bitte nach, dass ich hier keine vollständige Bedienungsanleitung für die OM-D produziert habe, das war nicht das Thema. Die Anleitung für die eigene Kamera sollte sich jeder schon einmal selbst zur Brust nehmen 🙂

  6. Hi, einfach versuchen. Mit dem Fokuspunkt funktioniert es definitiv nicht. Kann man ja sehr einfach nachstellen. Bei Gesichtserkennung bin ich mir nicht 100% sicher. Werd’s die Tage einfach mal versuchen.

  7. Hallo zusammen,
    noch mal selbst versucht. Die Gesichtserkennung (was Belichtung betrifft) funktioniert nur in der Mehrfeldmessung. Bei der Spotmessung belichtet die Olympus nur auf die Mitte, auch wenn ein Gesicht erfasst wurde.

  8. Der Fehler ist (denke ich) es wird gesagt, dass die Kamera auf 18% Grau belichtet. Dies ist nicht ganz korrekt, denn es sind 80% grau.

    Grüße

  9. Zitat Roland Klecker:

    „Hallo Lottchen, sag Hallo zu den Leuten“

    Mich erstaunt die Respektlosigkeit des Fotografen, obwohl wohl nicht böse gemeint, sollte man so nur mit Vorschulkindern reden.

  10. Liebe Aufreger über das „Lottchen“,
    ein Blick auf den Link von ihr zu Facebook hätte klarmachen können, dass das ihr Künstlername ist. „Anfassen“ mit sexuellem Hintergrund ist verschieden vom Berühren, wenn man freundschaftlich miteinander umgeht. Aus vielen anderen Beiträgen von Hermann weiss ich, dass er korrekt mit seinen Models umgeht. Puritaner, bleibt bitte auf dem Teppich…

    1. Wenn der Fotograf ansonsten korrekt und kollegial mit seinen Models umgehen sollte, dann darf er es doch bitte konsequent tun. Das hier ist keine Live-Show, bei der einem „was rausrutscht“, was man dann nicht mehr korrigieren könnte. Ich habe nach 16 Sekunden Podcast erst einmal keine Lust gehabt, die Folge weiterzugucken, weil ich keine Tipps von jemanden haben will, der sich in dieser Weise über andere erhebt und dem Klischee entspricht, dass Fotografen in Models nur Material für Fotos sind.
      Das ist meine Meinung, und mir ist wichtig sie hier zu teilen, damit Roland Klecker weiß, welchen Wirkung sein Auftreten hat.

      Lieber Rudi, vielen Dank für deine Aufklärung, dass der flapsige Umgang mit „dem Lottchen“ wohl ein Ausrutscher war oder what ever. Hätte ich das von dir nicht gelesen, hätte ich Roland Klecker jetzt in sehr schlechter Erinnerung erhalten, da ich mir nicht die Mühe gemacht hätte, weiterzurecherchieren wie er sich ansonsten so präsentiert.

      Nebenbei: für solchen einen – in meinen Augen – schiefen Umgang zwischen Fotograf und Model gehören immer zwei. Das Model macht die ganze Nummer auch noch mit. Das sie sich als „das Lottchen“ verniedlicht, ist geradezu eine Vorlage für das gewesen, was sich in den ersten 16 Sekunden abgespielt hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.