Folge 130 – Die Bildwirkung von Brennweiten

Fotograf, Lars Ihring:
www.fotoschule-leipzig.de
www.golden-eyes.de
www.kunstakt.com
www.facebook.com/lars.ihring

Model, Natalie Jegel:
www.nataliejegel.daportfolio.com

 

Exklusiver Buchauszug zur Folge

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Mit Make-up zum Ideal

Gutes Posing und gekonnte Lichtsetzung sind wichtige Voraussetzungen für gute Fotos und können in vielen Fällen schon ausreichend sein. Es gibt jedoch Bereiche in der Peoplefotografie, die ihren Schwerpunkt nicht auf die Dokumentation der Realität legen, sondern auf eine Idealisierung des abgebildeten Motives. Zur Idealisierung trägt auch schon die Wahl des Ausschnittes, der Perspektive etc. bei, aber die Visagie ermöglicht uns, Korrekturen auch direkt am Modell anzubringen. Dieser Auszug stammt aus dem Buch »Das Posing-Buch für Fotografen – Modelle perfekt inszenieren« (ISBN 978-3-8362-1798-9)

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Beispielbilder

21 Gedanken zu „Folge 130 – Die Bildwirkung von Brennweiten“

  1. Ein schöner gut verständlicher Beitrag.

    Nur beim dritten Objektiv habt ihr die Blende geändert. Ich denke zum „objektiven“ Vergleich hättet ihr bei einer Blende bleiben sollen.

  2. Das ist nicht ganz richtig! Eine Kamera mit APS-C Sensor hat zwar die Hälfte der der Größe eines „Vollformat“ Sensors. Der APS-C Sensor liegt aber auch weiter hinten im Gehäuse also weiter weg vom Objektiv und dadurch ergibt sich eine andere Brennweite. Dies spiegelt sich auch im direkten Objektiv Ausschnitt vergleich wieder. 50mm am „Vollformat“ ergeben ca. 31mm am APS-C Sensor (1.6 Faktor Canon). Würde man nach Sensor Größe gehen müsste es 25mm sein. Da der Sensor halb so viel Fläche hat.

    1. naja, Hälfte ist auch nicht gleich Hälfte.
      Halbe Fläche gibt eben rund 1/1,5 in der Diagonale. Damit sind die 31mm wieder richtig …

  3. Wenn man einmal die ausgedrückte Zigarette in der Baumrinde gesehen hat, muss man immer wieder hingucken 😉

    Aber schön erklärt. Der Thomas Kuhn hatte so etwas ähnliches ja schon einmal im Studio mit Mischpult gezeigt. Aber mit Model werden die optischen Eigenschaften (Verzerrung, etc.) noch deutlicher.

  4. Schön anschaulich. Wirklich.

    Die Aussage zu den Crops ist allerdings Crap, denn sehr viel stärkeren Ausschlag als die optischen Eigenschaften des Objektivs gibt die Perspektive. Das bedeutet – wer’s nicht gemerkt hat 😉 – dass sich bei gleichbleibendem Bildausschnitt des Models der Abstand des Fotografen ändert, und die veränderte Brennweite kompensiert das lediglich.

    Zu sagen „Tele kompensiert, Weitwinkel streckt“ ist also eigentlich eine Vereinfachung nur dann korrekt, wenn man wirklich mit dem Weitwinkel nahe rangeht und mit dem Tele schön von fern aus fotografiert :-)

  5. Ich empfand dieses Foto leider als etwas flach. Das Thema hätten man viel besser und interessanter besprechen können. So wird nur die Brennweiten bei der Portraitfotografie gezeigt. Aber was ist mit Natur, Architektur und vielleicht Makro? Für mich entweder das Thema falsch gesetzt, besser wäre dann „Die Bildwirkung von Brennweiten in der Portraitfotografie“ oder man hätte deutlich tiefer gehen können. Mehr Qualität und Quantität hätte dem Video gut getan. So bleibt nur, na ja….

    Was mit auch aufgefallen ist, ist die Aussage über den Crop-Faktor. Ich finde diese ist ziemlicher Quatsch. Dann müssten ja all die MFT-Fotografen mit den 42,5mm oder 45mm Objektiven im lechten und bei 25mm bereits im extremen Weitwinkel-Bereich fotografieren. Was man den Bildern auch ansehen müsste. Das die Entfernung zum Motiv viel entscheidender ist und diese bei gleichbleibender Brennweite aber bei unterschiedlicher Sensorgröße variieren muss, sollte man dann doch wissen. Eine dicke Nase kann ich auch mit einer 50er Brennweite am Vollformat hervorrufen, ich muss halt nur dicht genug ran. Hab ich schon probiert. 😉

    Alex

  6. Ein tolles Video, nur eine Aussage (mal abgesehen von der Crop-Sache) kommt mir komisch vor. Ist nicht der Vorteil einer sehr hohen Auflösung der, dass man selbst bei starkem Zuschneiden und Vergrößern des Bildes noch viel Qualität (von der Pixelzahl) behält? Also ich mache das nicht selten so, dass mir hinterher recht kleine und besondere Bildausschnitte besser gefallen als das ganze Bild und skaliere das dann auf eine entsprechende Größe hoch. Das sieht dann mit einer ursprünglichen Auflösung von 16MP besser aus als mit 5MP. Und wenn man Fotos hinterher eh nicht als 1m x 1,6m Poster ausdrucken will, spielt die Auflösung eh nur eine sehr untergeordnete Rolle.

  7. mich macht die Frage des Crop- Faktors immer wieder unsicher, der eine Fotograf sagt so und der andere anders.
    Für meine Canon möchte ich eine normal Brennweite von 50mm erreichten, muß ich dann ein Objektiv von 35mm kaufen?.

    Herzlichen Dank

  8. Danke für das informative Video!die perspektivischen Unterschiede zwischen Weinwinkel, Tele und Normalbrennweite waren mir zwar schon so in etwa klar, allerdings haben die Beispiele anhand von Portraits und wie man mit den Brennweiten spielen kann, dass noch mal eindrucksvoll manifestiert.

  9. Liebe Freunde von Blende 8,
    schon wieder Portrait – Fotografie? Langsam wird es langweilig, es gibt noch andere spannende Themen in der Fotografie.

    Gruß
    Holger

  10. Guter Grundlagenbeitrag zum Spiel mit den Brennweiten. Bin ein Fan von unscharfen Hintergründen um auf das Hauptmotiv zu fokussieren. Zur Not tut es auch mal der Weichzeichner eines Bildbearbeitungsprogramms. Aber dazu ist der Aufwand unvergleichlich höher bei überschaubarer Qualität. Lieber dann doch ein entsprechendes Objektiv „mitschleppen“.

  11. Dieses Video vermittelte Binsenweisheiten.
    Nach dem Ausprobieren von Weitwinkel, Tele und zuletzt 85 mm wurde natürlich, was ja auch zu erwarten war, dieses als ideale Portrait-Brennweite benannt. Das war schon vor 50 Jahren so und müßte nicht als etwas Besonderes in diesem „Lehrgang“ hervorgehoben werden. Kam fast einer kleinen „Sensation“ gleich. jedenfalls wurde es als Resümee, als Erkenntnis dargestellt.
    Ein Schulung mit so einem Moderator kann man sich wirklich schenken.

  12. Sehr geehrter Herr Ihring,
    vielen Danke für Ihre Präsentation, der ich als Einsteiger auf dem Weg zum Anfänger sehr interessiert folgte. Ich würde mich aber freuen, wenn Sie Ihre Körpersprache ohne Kamera in der Hand vermitteln würden. Denn ich finde es nicht gerade professionell, bei Ihren guten Kommentaren dauernd auf die Kamera zu hauen. Ich könnte mir vorstellen, Posinganweisungen wie für Ihr Modell auch einmal für sich selbst auszuprobieren.
    Mit freundlichen Grüssen
    Gerd Wenger, Schweiz

  13. Das war sehr lehrreich .Aber,es hat nicht jeder ein so lichtstarkes ( f2) Objektiv.Ausserdem wurde bei den anderen Beispielen Blende 4 genommen.Das ist dann doch was anderes denke ich

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