Folge 159 – Sprechstunde »Fotorecht«: Ihre Zuschauerfragen

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Rechtsanwalt und Hobbyfotograf: Wolfgang Rau

Deutscher Verband für Fotografie

32 Gedanken zu „Folge 159 – Sprechstunde »Fotorecht«: Ihre Zuschauerfragen“

  1. Ich bin Maler und suche mir mitunter die Modelle meiner Bilder aus dem Internet. Hier greife ich auf Portaitaufnamen von Promineten oder auf die Bilder von Fotographen zurück. Diese werden von mir dann verfremdet und in einen anderen Kontext gesetzt. Würde etwas dagegen srechen, wenn diese Bilder in einer Ausstellung zu sehen wären oder gar verkauft würden?

  2. Hallo!

    Darf man im öffentlichen Straßenverkehr Busse und Busfahrer fotografieren und diese ggf. nicht kommerziel veröffentlichten? Stichwort: busspotting

    MfG Kiesing

  3. Hallo,

    ich betreibe einen eigenen Blog, der sich um Technikthemen dreht. Ab und an bekomme ich von Herstellern Testexemplare eines Produktes zugesandt. Darf ich davon ausgehen, das damit ein Einverständnis vorliegt, von mir gemachte Fotos des Produktes auf meinem Blog und meinen Social Media Kanälen zu nutzen?

    Vielen Dank,
    Florian

    1. Bin mir zwar nicht zu 100% sicher, aber wieso sollte es dir nicht erlaubt sein, Bilder die du selbst gemacht hast hochzuladen?

      Wenn ich jemanden (dessen Einverständnis vorausgesetzt) fotografiere, der eine Nikon in der Hand hat, darf ich das Bild doch ebenfalls hochladen. Die Urheberrechte liegen ja bei mir.

  4. Ich wollte mich nur grad beim Herrn Rau bedanken, für die Antwort auf meine Frage.Auch die anderen Fragen-Antworten waren diesmal sehr interessant.Danke und alles liebe

  5. Guten Tag

    Als erstes ein grosses Dankeschön an das Blende 8 Team für eure Arbeit.

    Ich komme aus der Schweiz und würde mich gerne wieder mal über eine Fotorecht Folge freuen, welche auch die Schweiz und Österreich einschliesst.
    Zudem haben Sie, Herr Rau, ein interessantes Thema angeschnitten, das Designrecht. Wie ist dies zu handhaben? Wie erkenne ich, ob ein Produkt Design geschützt ist? Darf ich ein solches Produkt Fotografieren und nicht kommerziell veröffentlicht?

    Über Ihre Antwort auf einige meiner Fragen würde ich mich freuen.

    Beste Grüsse und weiterhin viel Erfolg
    M. Nohl

  6. Hallo,

    meine Frage betrifft diesmal Weihnachtsmärkte.

    Bei uns gab es einen öffentlichen Weihnachtsmarkt, bei dem ein Kinderprogramm aufgeführt wurde. Dort habe auch ich Fotos geschossen. Darf man diese Fotos der lokalen Zeitung schicken (diese hat eine Seite mit Leserfotos) ?

    Einerseits ist es ja Zeitgeschehen, andererseits sind es ja auch Minderjährige. Fotos wurden übrigens viele dort gemacht, von gefühlt hundert Personen 😉 .

    2. Frage … es dreht sich ja immer alles um das Recht der Veröffentlichung. Meine Frage diesmal aber, was passiert wenn „die Brühe schon verschüttet ist“. Also was kann einem Hobbyfotografen passieren wenn ein Bild bsp. schon veröffentlich wurde (Bild in einem Printmedium kann man ja nicht einfach wieder löschen) ? Was gibt es für Strafen, auch zivilrechtlich ?

    Grüsse
    Nico F.

    P.S.: Ich finde diesen Podcast übrigens sehr interessant und auch sinnvoll, weiter so !

    1. Hallo Nico,

      im Grunde ist das nichts anderes als eine öffentliche Veranstaltung im öffentlichen Raum abzulichten und das ist durch die Panoramafreiheit schon abgesichert. Aber mit dem Verkauf ist das so eine Sache. Um sich rechtlich abzusichern,sollte man die Nutzung auf eine readaktionelle Nutzung enschränken. Damit ist jede Verwendung für Werbezwecke ausgeschlossen. Außerdem aollte man sich stets die Bedingungen für Leserfotos sehr genau durchlesen. Verlage sind recht großzügig mit der Festlegung von Nutzungsbedingungen für Leserfotos und Aufnahmen freier Eventfotografen.

  7. Nachträgliches Einverständnis von Passanten zur Veröffentlichung ihrer Porträtaufnahmen:

    Seit kurzen fotografiere ich Menschen im öffentlichen Raum. Ich möchte sie in ihrer Ungezwungenheit festhalten und fotografiere sie deshalb, ohne dass sie es merken. Dann gehe ich zu Ihnen und frage sie, ob sie mit dem Foto einverstanden sind. Viele sagen ja, schon bevor sie das Foto gesehen haben, manche möchten das das nicht, und dann lösche ich sofort das Foto.

    Ich will künftig von denjenigen, die nachträglich mit ihrem Porträt einverstanden sind, eine zuverlässige Einverständniserklärung haben, die es mir ermöglicht, das Foto in einer Zeitung, auf einer Homepage oder in einem Buch zu veröffentlichen. Als Lösung stelle ich mir Folgendes vor: Ich schreibe eine kleine Tafel mit dem Text : „Ja, ich erlaube Martha Schmidt meine Fotos zur Veröffenlichung zu nutzen / Yes, I give Martha Schmidt the right to use my fotos for publication“, die ich den fotografierten Person in die Hand gebe und damit fotografiere. Mit dieser Einverständniserklärung in der Hand würden sie die zuvor gemachten Fotos zur Nutzung freigeben.

    Wäre das eine praktikable Lösung?

    Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort!

  8. Sehr geehrter Herr Rau,
    zuerst einmal vielen Dank für die Mühe bei der Beantwortung der vielen Fragen.
    Nun hätte ich auch eine, die ich für sehr wichtig halte:
    Bei Google+ habe ich eine Community für Hobbyfotografen. Dort können alle ihre Fotos einstellen. Wie sieht das aber rechtlich aus, wenn zb. Fotos eingestellt werden, die das Urheberrecht verletzen. Kann ich als Forumsinhaber verklagt werden ? Muss ich diese Fotos löschen.
    Es werden pro Tag ja unzählige Fotos gepostet. Alle zu überprüfen wäre mir nicht möglich.
    Ich habe u.a. in den Community-Regeln stehen:
    ►Es dürfen nur Bilder gepostet werden, von denen ihr selber der Urheber seid. Bilder die nicht von euch sind, werden sofort gelöscht (Urheberrechtsverletzung) https://www.wbs-law.de/wp-content/uploads/2012/07/Fotorecht-Handbuch-WILDE-BEUGER-SOLMECKE.pdf Wir übernehmen keine Haftung für Fotos, die gegen das Urheberrecht verstossen (insbesondere bei abgebildeten Personen, Marken, Architektur pp.)
    Ist das ausreichend oder kann man mich regresspflichtig machen ?
    Es wäre sehr nett, wenn diese Frage beantwortet werden würde. Ich denke, es geht vielen Community-Inhabern bei Google+ so.
    Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße

  9. Der Meinung des Herrn RA Rau bezüglich Aufstiegserlaubnis von „Drohnen“ (furchtbares Wort) unter 5 kg muß ich widersprechen, da bei einer gewerblichen Anwendung, und das betrifft die meisten Fotografen (Hobbyanwendungen ausgenommen), ist eine Aufstiegserlaubnis immer notwendig.

    1. Eine kleine Ergänzung zur Aufstiegserlaubnis von Drohnen. Zur Zeit arbeiten die EU-Gesetzgeber an einer Novellierung und Vereinheitlichung der luftfahrtrechtlichen Bestimmungen für den Drohnenaufstieg. Insbesondere geht es auch um die Ausbildung von Drohnenoperateuren (UAV und UAS) und -piloten. Der Gestzgebungsprozeß sollte bis zum 28. 11. 2015 abgeschlossen sein, doch wurde der Termin nicht eingehalten. Ich bin gespannt was dabei herauskommt. Egal, ob jemand Drohnen gewerblich/freiberuflich für wissenschaftliche Zwecke oder privat nutzt, die Rechtsänderungen dürften nicht ganz folgenlos sein. Der letzte Satz ist bewertungsfrei zu verstehen.

  10. Guten Tag Herr Rau,
    ich habe eine Frage in Bezug auf Flickr. Auf Flickr ist es möglich die Lizenz für ein Bild selbst zu bestimmen. Bleiben die von mir auf Flickr eingestellten Rechte an einem Bild erhalten, wenn ich mein Flickr Konto mit Facebook verbinde? Hierdurch wird jedes neue Bild durch Flickr automatisch als gesonderter Flickr-Post auf Facebook geteilt. Erteile ich mit diesem Verknüpfen bzw. mit dem Teilen auf Facebook automatisch ein volles Nutzungsrecht gegenüber Facebook?

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Chris

  11. Wie immer eine aufschlussreiche Folge. Vielen Dank dafür.

    Wo finde ich ausführliche Informationen, was in Ländern ohne Panoramafreiheit zu beachten ist?

    Das Elsass liegt bei mir um die Ecke und bietet immer wieder reizvolle Motive.

  12. Sehr geehrter Herr Rau,
    wir machen zu Veranstaltungen auch öffentlich eine Bluescreenfotografie, die Gäste, Besucher können sofort das ausgedruckte Foto mitnehmen (für den Gast unentgeltlich) dürfen wir das Foto auf unsere Webseite setzen? Ohne besonders die Personen zu fragen. Freue mich auf eine Information, vielen Dank.
    Mit freundlich Grüßen, Robby Bischoff

  13. Bitte ändern Sie die Überschrift:
    „alle zwei Wochen „.

    Mit der Sommerpause, Winterpause und sicher auch Ostern- und Herbstpause klingt „alle zwei Wochen “ nicht mal lächerlich.

    Sorry.

    1. Liebes Team von Blende 8,

      so wie sich mir Eure Seite, die ich immer sehr geschätzt habe, in den letzten Monaten präsentiert, muss ich mich meinem Vorredner Rastan anschließen. Euer Thema Fotorecht macht sich immer mehr breit, ist vermutlich wenig Aufwand. Ansonsten gibt es immer weniger Neues aus der Fotopraxis. Was ist mit all den Themen aus dem Rheinwerk Verlag? Bitte strengt Euch etwas mehr an, ich höre Abschiedsgeläut. Ich hoffe damit falsch zu liegen.
      Feedback erwünscht!
      Gruß
      Stefan

    2. Lieber Rastan, lieber Stefan Grimm,

      vielen Dank für Eure Kommentare. Mit Blende 8 möchten wir Euch Tipps, Anregungen und Hilfestellungen rund um die Fotografie geben. Die Sprechstunde »Fotorecht« ist bei unseren Zuschauern sehr beliebt, weshalb wir zuletzt mehrere Folgen davon produziert haben. Dazwischen gab es aber nach wie vor ein breites Spektrum an Praxisthemen – etwa „Stilvolle Produktfotos“, „Kreative Porträts“, „Fotografieren im Nationalpark Eifel“ – oder technischere Themen wie „Fotodrucker kalibrieren“ und „Focus Stacking“. Thematische Abwechslung ist uns wichtig.

      Was den zweiwöchentlichen Rhythmus angeht, so wird es bei Blende 8 in diesem Jahr tatsächlich eine Veränderung geben. In Zukunft senden wir zehn Folgen im Jahr. Die nächste Folge erscheint voraussichtlich Ende Januar. Natürlich werden wir dann auch die Überschrift entsprechend korrigieren.

      Ich hoffe, Ihr bleibt uns weiterhin treu, und wünsche Euch viel Freude mit den nächsten Folgen!

      Viele Grüße aus Bonn
      Sebastian Mack | Blende 8

  14. Hallo Herr Rau,

    vielen Dank für Ihre Beiträge. Ich habe zwei Fragen:

    1. Sind Retuschen von Bildern, auf denen Objekte gezeigt werden, die zum Verkauf stehen, rechtlich bedenklich? Ich denke da zum Beispiel an Roststellen an einem Auto oder Schimmelflecken in einer Immobiilie, die für die Verkaufsfotos entfernt werden. In beiden Fällen würde das Kaufobjekt vor dem Vertragsabschluss besichtigt.

    2. Sobald ich mit einem Hochstativ arbeite, um ein Foto zu erstellen, gilt die Panoramafreiheit nicht mehr. Worauf muss ich achten, wenn ich ein Hochstativ nutze, um Aufmahmen von einem Haus für das Exposé zu machen? Was darf über die Immobilie hinaus noch zu sehen sein? Darf ich die Aufnahme von öffentlichem Grund aus machen?

    Vielen Dank und Gruß

    Holger Slaghuis

  15. Vielen Dank für all die interessanten und verlässlichen Informationen.

    Für die nächste Folge zum Fotorecht habe ich folgende Frage:

    Wir haben uns einen sog. Photo Booth Aufbau (eine Kamera steht in einer Ecke verbunden mit einem Monitor und die Gäste können durch einen Auslöser einen Countdown starten, der dann ein Foto auslöst) gemacht und auf mehreren privaten Feiern so erfolgreich eingesetzt, dass wir überlegen, diese idiotensicher zu machen und (wie viele andere Anbieter auch) kommerziell anzubieten.
    Jetzt beschäftigt mich aber die Frage nach der Rechtslage.
    Wenn schon nicht klar ist, ob ein Affe die Rechte an einem „Selfie“ haben kann, bin ich mir nicht sicher, ob im oben genannten Fall nicht das Urheberrecht bei dem Jenigen liegt, der den Countdown gestartet hat.
    Sollte das der Fall sein, stellt sich mir die Frage, welche Rechte ich mir durch einen Vertrag mit dem Gastgeber einräumen lassen kann, da dieser ja auch nicht der Urheber ist.
    Wäre eine Einblendung mit einer Rechtsbelehrung auf dem Monitor („mit dem Posieren geben sie ihr Einverständnis und räumen dem Betreiber folgende Nutzungsrechte ein: bla bla“) vielleicht eine Lösung?

    Ich bin gespannt auf Ihre Anwort, da sich nach meinem Gefühl hier viele der Betreiber solche „Fotoboxen“ auf dünnem Eis bewegen…

    Vielen Dank im Vorraus!

  16. Hallo Herr Rau,

    ich bin im Juli 2016 auf einer viertägiger Trekking Tour über ein Reiseveranstalter auf die Zugspitze mit maximal 10 Teilnehmer.
    Will die dort gemachten aufnahmen auf meiner Homepage einstellen.

    Ab wann ist die Person „Beiwerk“?
    Ist das ein Zeitgeschichtliches Ereignis so das ich die Personen Fotografieren darf ohne Erlaubnis?

  17. Hallo!

    Ich hab bei einer Live-Veranstaltung gefilmt und würde gerne wissen, ob ich die Aufnahmen von den Publikum verwenden darf oder ob diese zu dem Persönlichkeitsrecht zählen. Die DVD wird nicht kommerziell vertrieben, es ist lediglich ein Live-Mitschnitt einer Schulveranstaltung.

    LG Sari

  18. Hallo Herr Rau.

    DRINGEND!!

    Ich habe auf Silvester 2015/2016 auf einer Veranstaltung Foto´s im Auftrag des Veranstalters gemacht. Nach dieser Veranstaltung haben mich diverse Gäste gefragt, ob ich bei denen Familienfoto´s machen kann. Aktuell jetzt zu Ostern 2016. Jetzt die Frage. Wie kann oder muß ich mich absichern. Wo bekomme ich ggf. ein Modelreleasevertrag her oder brauche ich diesen überhaupt.

    mfg

  19. Habe auf dem Friedhof einige Grabfiguren (Kreunz, Engel, Heilger) fotografieren und würde diese Fotos gerne im Internet nur zum Anschauen – nicht zum Verkauf – veröffentlichen. Könnte der „Künstler“, der den Grabschmuck geschaffen hat, Rechte anmelden? – Natürlich habe ich darauf geachtet, dass keine Namen zu lesen sind. Und als Ergänzung: Könnte ich aus den Fotos Beleidskarten zum meiner persölichen Verwendung machen?

    LG
    Wolfgang Strucken

  20. Hallo

    Was an der grundsätzlichen Thematik ärgert ist der Umstand, dass die Rechtsprechung und Gesetzgebung der technischen Realität meilenweit hinterher läuft. Das zeigt sich an der millionenfachen Verbreitung von Kameras und wo das schon das bloße Fotografieren (ohne Veröffentlichung oder Verbreitung) Ärger für den Privatmann bedeuten könnte. Bei rund 50 Millionen Handys und 80 Millionen Einwohnern sollte man mal endlich den öffentlichen Raum konsequent als „Damit müssen sie 2016 rechnen“ kennzeichnen. Das so als Mindestvorgabe, die dann alle weiteren Einschränkungen nicht automatisch ausklammern würde, aber ein Großteil der Verunsicherung und rechtlichen Grauzone wäre vom Tisch.

    Oder als typisch deutsche Reaktion, es komplett verbieten und es zu einer Straftat machen.
    So wie das jetzt läuft, ist es einfach nur realitätsfremd und nicht einmal wirklich umsetzbar. Das bereitwillige Löschen direkt nach der Aufnahme wie es gerne angeboten wird, ist auch keine Lösung, weil das Bild ja technisch gar nicht gelöscht wird und wenn ich die Polizei deswegen rufe, weil ich möglicherweise auf einem Foto bin was nicht richtig gelöscht wurde, wird die mich fragen, ob ich noch ganz sauber ticke. Das mag mir zwar nicht gefallen, aber ich rechne auf Straßen auch nicht mehr mit Pferdekutschen, sondern mit Autos. Die Zahl der Perdekutschentoten ist auch 2016 stark rückläufig, die Zahl der grauzonen Fotos geht in die Millionen. Mein Gott.

  21. Guten Tag!
    Wie verhält es sich mit verwerteten Fotografien die in der 3D Gestaltung zb. als Hintergrund angelegt sind. Sind diese Fotografien nur Beiwerk?

    1. Nochmal ein etwas genaueres Beispiel zur bereits gestellt Frage:
      Wegen der nicht vorhanden Panaoramafreiheit in Frankereich darf ja das nächtliche erstellte Eifelturmbild nich kommerziel genutzt werden.
      Wie ist das aber, wenn das Eifelturm-Foto in einer 3D Szene eines vermarkteten Kalender als Poster an der Wand hängt.
      Ist es dann nur Beiwerk? In wie weit greift hier das Recht?

    2. Leider gibt es von Rheinwerk noch kein Buch das sich komplett
      und ausführlich mit den Rechten in der 3D Gestaltung,
      Visualisierung und des 3D Druckes beschäftigen.
      Wäre schön wenn es hierfür auch ein Nachschlagewerk gebe.

  22. Sehr geehrter Herr Rau,
    ich habe Ihre bisherigen Beiträge interessiert verfolgt. Im Bereich der Panoramafreiheit ergeben sich für mich jedoch einige Unklarheiten. Ich habe ein Foto von folgendem Motiv angefertigt: nächtliche Aufnahme von öffentlichem Grund, abgebildet sind die Außenansicht eines Firmengeländes, davor eine Bundesstraße, an deren Rand ein parkender Sattelzug (Fabrikat erkennbar, auf dem Anhänger mit gut lesbarem Firmenschriftzuges der Betreiberfirma. Der LKW nimmt hierbei jedoch nur einen vergleichsweise geringen Teil des Motives ein. Ich habe dieses Bild auf der Internetseite Eyeem eingestellt. Hier kann mann Bilder auch zum Verkauf anbieten. Die Seite lehnte den Verkauf jedoch mit der Begründung ab, dass das Gebäude geschützt sein könnte.
    Ein zweiter Fall war ein Strandmotiv. Dieses besteht nur aus dem Uferbereich, dem Horizont und einem am Strand liegenden kleinen offenen Fischerboot. An dessen Seitenwand ist ein kleines Kürzel „AHL 14N“ erkennbar. Auch dieses Bild wurde für den Verkauf abgelehnt. Ich möchte Sie um Ihre Sicht der Dinge bitten.

  23. Hallo,
    ich habe von meiner Freundin Karten zu einer Feuerwerksveranstaltung bekommen (abgesperrter Parkplatz mit Hausrecht). Nirgendswo wurde Fotografieren verboten und auch die Security lies mich mit meiner Spiegelreflexkamera (nach Taschenkontrolle) passieren. Ich habe Fotos gemacht und nach Besuch der Veranstaltung habe ich auf der Rückseite „AGBs“ entdeckt, die die kommerzielle Nutzung der selbstgemachten Aufnahmen verhindert. Selbst bei privater Verwendung auf Homepages oder Facebook muss auf den Veranstalter verwiesen werden. Auch sichert der Veranstalter sich dann das Recht das Bild kostenlos nutzen zu dürfen, ist das erlaubt? Sind diese Eintrittskarten AGB gültig oder überraschend? In der Tat waren Sie es für mich.

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