Folge 96 – Aus Foto wird Film: Timelapse-Fotografie

Der Fotograf: Thomas Kuhn

Leseprobe zu »Die Fotoschule in Bildern: Bildgestaltung«

Beispielfilm

timelaps-thumb

Beispielfilm »Timelapse« (ca. 2 MB)

Fußnoten

Quicktime 7 – Timelapsefilme erstellen

Windows Movie Maker – Timelapsefilme erstellen

LRTimelapse – Lightroom-Plugin zum Erstellen von Timelapseaufnahmen mit vielen Tuning- und Korrekturfunktionen

Sofortbild – Kamerasteuerungssoftware für den Mac

DCamCapture –  Kamerasteuerungssoftware für den Windows-PC

Timelapse Blog | Timelapse-Webseite: http://timelapsevideo.eu/

Timelapse-Artists.at – Timelapseforum

Ebook: Zeitraffer Aufnehmen und Bearbeiten

16 Gedanken zu „Folge 96 – Aus Foto wird Film: Timelapse-Fotografie“

  1. Sehr geehrter Herr Kuhn,

    wieder mal ein sehr interessanter Beitrag, den ich gerne auch mal probieren möchte. Aber im Hinblick auf die Auslösezahlen muss man diese Technik sehr gezielt einsetzen. Bringt es etwas, mit Spiegelvorauslösung zu arbeiten? Und warum dreht man nicht einfach einen Film und rafft diesen dann in der Software?
    Freue mich schon auf Ihre Antwort und weitere Folgen.

    Volker Böhm

    1. Die Spiegelvorauslösung im Hinblick auf die Haltbarkeit des Verschlusses bringt hier keinen Vorteil, da ja nur der Spiegel vor dem Auslösen hochgeklappt wird. Der Verschluss arbeitet ansonsten ja ganz normal. Bei langen Belichtungszeiten macht’s dann aber wieder doch Sinn — einfach um die Vibrationen zu minimieren.

      Film drehen geht prinzipiell, aber wenn man Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten (Wischeffekt) machen möchte, stößt man hier an seine Grenze, da der Film ja mit 25 fps aufgenommen wird. Ein Bild mal eben mit, als Beispiel, einer Sekunde belichten haut da natürlich nicht hin.

    1. Hallo Herr Kuhn,

      vielen Dank für den gelungenen Beitrag. Eine kleine Bemerkung habe ich noch: Der von Ihnen am Ende des Videos estellte Film hat eine Dateigröße über 250MB, was wohl der riesigen (Foto-Typischen) Auflösung und der Codierung geschuldet ist. Beides lässt sich prima mit dem Kostenlosen Tool „Handbrake“ korrigieren, sodass der Film auf eine vernünftige Auflösung (z.B. Full HD) skaliert und mit einem effizienten Codec komprimiert werden kann. Sicher wissen sie das auch, nur im Video hat es mir gefehlt.

      Viele Grüße
      Benjamin

  2. Hallo, ich habe mir den Beitrag voller Erwartungen angesehen, war aber zum Schluss doch etwas enttäuscht. Ich beschäftige mich seit einigen Wochen intensiv mit dem Thema und hatte gehofft, Thomas würde auf LRTimelapse eingehen, welches für mich das beste Programm für diese Sachen darstellt. Und es gibt dieses in der Grundversion kostenlos. Gut, Lightroom sollte man auch haben, aber die meisten, die ich kenne arbeiten damit. In dieser Kompination erreicht man wesentlich bessere Ergebnisse, vor allem, was die gleichmäßige Helligkeit angeht (Deflickern). Ich kann hier nur alle Interesierten auf die Seite gwegner.de verweisen, da erhält man viele nützliche Tips, die viel weiterführen, als es der kurze Film hier kann. Wichtig halte ich den Hinweis auf die vielen Auslösungen, die Zeitraffer erfordern. Ich bin aus diesem Grunde am Überlegen, welche Kamera ich mir dafür anschaffe, am Besten eine ohne Spiegel. Aber RAW halte ich für wichtig und die Intervall Funktion.
    Aber schön, dass dieses Thema angesprochen wurde.

    HG Rolf

  3. Hallo,
    der Beitrag hat mir sehr gut gefallen!
    Was mir in diesem Beitrag abgeht sind Vorschläge zu alternativen Software Produkten mit denen man die Timelaps Aufnahmen in einen Film umwandeln kann.
    Gerhard

  4. Hallo,

    guter Beitrag. Nur ein Hinweis zur Berechnung am Anfang. Wenn man alle 25 Sekunden ein Bild macht, und insgesamt 25 Bilder aufnehmen will, dauert es 25 x 25 Sekunden = 625 Sekunden = 10 min 25 sec.
    Die angegebenen 4 min 10 sec entsprechen 10 Bildern.

    Gruß Achim

  5. Eine gute kurze Darstellung der Timelapse-Fotografie!

    Insbesondere der Hinweis über die Lebensdauer eines Kameraverschlusses fand ich interessant. Somit hält ein Kameraverschluss einer Consumer-DSLR, wenn man jede Sekunde eine Aufnahme macht, nur etwas länger als einen Tag (27h 46m 40s) . Ist ja nicht gerade lang.

    Noch eine kleine Anmerkung:
    Im dritten Rechenbeispiel sollte die errechnete Gesamtaufnahmezeit aber 10 Minuten und 25 Sekunden lauten. Innerhalb der genannten 4 Minuten und 10 Sekunden hätte die Kamera nur 10 Aufnahmen gemacht.

    Viele Grüße
    Manfred

  6. Wie ist das eigentlich mit den Kandidaten aus der MicroTourThirds Liga, sind die nicht vom Verschluß stabiler, da sich da weniger bewegt, es geht doch letztlich nur um eine Vorstufe zum Film da benötigt man doch keine 12, 18, 24 Megapixel. 4MP sind fürs 4k Format hinreichend. Ich sehe eigentlich nur die Optik oder die Schärfentiefe als Argument für die DSLR.

    Ich habe das teilweise seinerzeit mit einer ollen Powershot und chdk gemacht, da kann man das sogar scripten. Drahtauslöser aus USB Kabel…

    1. Was die Haltbarkeit des Verschlusses betrifft. Da ich keine FT-Kamera besitze, kann ich hierzu nix sagen, aber vielleicht weiß ja jemand hier Bescheid.

  7. Verschlußproblem, weitere Lösung – kann ich nicht einfach filmen und einzelne Frames zusammenstellen dann lebt der Verschluß länger – der akku kann ersetzt werden…

  8. Zum Thema Verschlußproblem: – gibt es brauchbare Kandidaten mit einem elektronischen Verschluß, die man für solche Aufnahmen verwenden kann?

  9. Magic Lantern hat auch eine Lösung für das Problem mit der Abnutzung des Verschusses, Mit der Funktion fps override kann man die fps beim Video herunterregeln, z.b auf 2 Bilder pro Sekunde. Der timelapse film ist dann auch gleich ohne Nachbearbeitung fertig.

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