Folge 99 – Die Hyperfokaldistanz

Der Fotograf: Thomas Kuhn

Leseprobe zu »Die große Fotoschule«

Webseite – Hyperfocal Distance and Depth of Field Calculator – DOFMaster

Webseite – Schärfentieferechner

App – Online Depth of Field Calculator

43 Gedanken zu „Folge 99 – Die Hyperfokaldistanz“

  1. Hallo,

    wieder ein sehr interessanter Podcast. Ich hätte mir mal ein Foto der Wurzel mit der kleinsten Blende zum Vergleich gewünscht.

    Macht weiter so!

    Mit freundlichen Grüßen
    Lutz Kisters

  2. Warum soll ich mir eine Tabelle erstellen, wenn es für Smartphones Tools gibt: z.B. DoF Calculator (für Android kostenlos).

    1. Auf der Webseite für die Android-App steht „comming soon“, sprich es gibt sie (noch) gar nicht. Es gibt lediglich eine Webapp die mit Android nichts zu tun hat), ohne Datenflat macht das keinen Spass.

  3. Hallo,
    der DOF Master für iOS ist eine totale Fehlempfehlung.
    Man kann leider ausser der Distanz keine andere Vorgabe machen. Wer wissen will, welche Blende erforderlich ist, um wie im Video beschrieben, eine akzeptable durchgängige Schärfe zu erzielen, muss sich durch die Blendenwerte klicken. Sehr umständlich und im Zusammenhang mit Thema des Videos leider Murks.
    Solche Empfehlungen braucht hier niemand. Ich wünsche mir doch mehr Sorgfalt bei der Auswahl einer Empfehlung.
    Beste Grüße

  4. Danke, hab das Video 3x angesehen und wieder etwas dazu gelernt.
    Hast ne wirklich tolle Serie hier ins Web gestellt, kann kaum das nächste Video erwarten.

    LG, Alfred

  5. Hallo Thomas,
    ein sehr „trockenes“ Thema sehr verständlich erläutert.
    Mich hätte interessiert, wie das Foto geworden wäre, wenn du die Blende 16 verwendet hättest.

    Gruß
    Holger

  6. Hallo Thomas,

    sehr interessantes Video. Für mich stellt sich nur die Frage, wie verhält sich das mit der Tabelle und einer nicht Vollformat Kamera. Gilt dann die Brennweite*Cropfaktor um die richtige Entfernung zu bestimmen ?

    Gruß
    Michl

    1. Hallo,

      zur Berechnung der hyperfokalen Distanz (D) benötigt man die reale Brennweite des Objektivs (f), die Blende (k) und den Durchmesser des tolerierbaren Zerstreuungskreises (Z). Da der tolerierbare Zerstreuungskreisdurchmesser sich aus der Bilddiagonalen errechnet, wird die Brennweite nicht umgerechnet.

      Hier die Formeln:
      Z=Sensordiagonale / 1500
      D=(f ^ 2) / (k * Z) + f

      Mit Hilfe dieser Formeln kann man sich schnell eine Excel-Tabelle draus basteln. Für meine Objektive hat das ganze 10 Minuten gedauert (incl. aller Drittel-Stufen der Blende).

      Ein Programm zu schreiben wäre auch möglich, hätte aber wahrscheinlich länger gedauert.

      PS:
      Beide Berechnungsformeln stammen aus Wikipedia, Stichwort „Schärfentiefe“, Version vom 09. Juni 2013, 06:47 Uhr, abrufbar unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sch%C3%A4rfentiefe&oldid=119361442.

    1. Wenn beides mit f8 fotografiert worden wäre, hätten wir zwei Fotos in der Hyperfokaldistanz aufgenommen. Das hätte als Vergleich keinen Sinn gemacht, gell?

    2. Hallo, ich habe das Gleiche wie TK gedacht:

      Wären nicht 2 Bilder mit F8, d.h. zusätzlich zum Foto auf 5 m Entfernung fokussiert, eines auch mit Blende 8 auf 2,5 m fokussiert, ein genaueres Vergleich?

      Meiner Meinung nach ist es absolut logisch, dass es weniger Schärfentiefe bei Blende 4 als bei Blende 8 (bei gleichem Objektiv), unabhängig von der Hyperfokaldistanz?

      Vielen Dank im voraus für eine Rückmeldung. Vielleicht habe ich etwas nicht oder falsch kapiert 😉

      Beste Grüsse
      Noukita

  7. Hallo,
    supergut erklärt! Ich nehme auch den DoF Calculator zur Hilfe, die App funktioniert sehr zuverlässlich.

    Grüße in den Norden, weiter so!

  8. Hi Thomas,

    Danke für diesen Beitrag. Jetzt habe ich das gerafft – also wie man sich das in der Praxis zu Nutze macht. Super gut erklärt.

    Viele Grüße,
    Alex

  9. mein verständnis von einer „großen blende“ war bislang „kleine blendenöffnung, weil die fläche blendenlamellen die blendegröße beschreibt, ergo bspw f/22=groß f/2=klein“. würde mit den „großen blendenzahlen“ ja auch überein kommen. im podcast isses offenbar genau andersrum … naja, jeder wie er’s mag, hauptsache es werden keine noobs verwirrt.
    hätt mir fürs video n bisschen mehr thementiefe gewünscht, viel schnack aber wenig hintergrund. wie berechnet sich die distanz und krieg ich das im zweifel ohne tabellen hin?

    1. .äähm .ja der noob ist glaube ich jemand anders :-)…wer bisher blendentechnisch so dachte …. nuja

    2. Hallo Hugo,
      dieser Beitrag soll nur auf ein Thema verweisen, es einfach und verständlich erklären. Für weiterführende Erklärungen und die Theorie dahinter gibt es genügend Informationen im Internetz (wie ja auch angegeben).

      Gruß
      Sönke

  10. Wenn man sich die Tabelle für Hyperfokaldistanzen herstellt, welche Entfernungsschritten sollte man dazu verwenden?

    Gruß
    Holger

  11. Hallo,

    noch mal zum Thema Apps:

    Da Thomas ja konkret auf das Smartphone eingegangen ist, war auch mein erster Gedanke: warum nicht eine DoF App nutzen anstelle in einer aufwendig erstellten Tabelle nach den richtigen Werten / Näherungswerten zu suchen…
    Sowohl für iOS gibt es freie und kostenpflichtige DoF Apps, wie viel man dafür investieren mag muss jeder selbst wissen, aber zumindest für diese beiden Systeme gibt es gute, brauchbare Apps.

    /Sören

    1. Versteht sich auch als Hinweis für Leute ohne Smartphone. Die können dann am PC den DOF-Rechner öffnen, gängige Blende-Brennweiten-Kombinationen eingeben und sich die Tabelle dann ausdrucken.

  12. Interessantes Thema, aber die Schärfeanalyse am Ende des Beitrags zeigt steng genommen nicht den Schärfeunterschied der Hyperfokaldistanz, sondern den Unterschied von Offenblende im Vergleich zu Blende 8. Weshalb wurden die Aufnahmen nicht bei gleicher Blende verglichen? So ist der Vrgleich einfach Quatsch!

  13. Immer wieder intessante Themen. Bitte aber mal ein Augenmerk darauf legen, zwischen den Sätzen einfach mal eine Pause einzulegen, statt sie immer und immerwieder mit „das heisst“ auszufüllen. „Das heisst“ ist im Prinzip ja nichts anderes wie das lästige „äh, äh, äh“…

    Danke

  14. Hallo Thomas,

    Danke für den interessanten Beitrag. Ich habe mir die ganzen Formeln, Tabellen, Diagramme und Apps angeschaut. Nun frage ich mich wieso kam keiner auf die Idee die simple Berechnung für zwei Werte von der Kamera ausrechnen zu lassen? Alle Daten sind doch spätestens zum Zeitpunkt der Belichtungsmessung der Kamera bekannt und das Ergäbnis könnte am Monitor erscheinen! Oder gibt es Kameras die mit solch einer Funktion ausgestattet sind? Von meiner D90 kenne ich sowas jedoch nicht und die Abblendtaste erfüllt nicht immer, besonders bei dunkelen Umgebungen, ihren Zweck.

    Gruß
    Martin

    1. Genau diese Bemerkung habe ich mir gespart. Da hat man schon einen Computer in Form einer Kamera in der Hand und muss den Kram immer noch per Hand rechnen 😉

  15. Hallo!
    Vielen Dank für das tolle Video. Nun habe ich die Hyperfokaldistanz verstanden.

    Welcher schöne See ist denn das eigentlich?

    Liebe Grüße!
    Felix

  16. Wegen Berechnung in der Kamera:

    Canon Kameras haben teilweise (schon bei den alten Film SLRs) einen Modus der sich „DEP“ (Schärfentiefeautomatik auf Deutsch) nennt.
    Man fokussiert zwei mal, jeweils auf den Anfang und das Ende des Bereichs den man mit „akzeptabler Schärfe“ abgebildet haben will. Die Kamera stellt dann per Autofokus die Schärfe auf die Hyperfokaldistanz ein und wählt die grösste dazu passende Blende sowie über die Zeitautomatik die entsprechende Blende.

  17. Wenn man gerade keine Tabelle zur Hand hat, reicht es schon verstanden zu haben, dass man von der halben Fokusdistanz bis Unendlich scharf abbilden kann.
    Einfach auf die doppelte gewünschte Gegenstandsweite fokusieren und dann eine Blendenreihe aufnehmen. Da sollte die kleinste akzeptable Blende „zufällig“ dabei sein.

  18. Noch nie hat ein Mensch so oft das Wort Hyperfokaldistanz wiederholt in 15 Minuten… …noch zwei Minuten länger und er hätte den Warp Antrieb erfunden

  19. Hallo, habe mir auch gerade den Film angeschaut, leider ergeben sich für mich neue Fragen.
    In anderen “ Hyperfokalerklärversuchen“ wird darauf hingewiesen den Autofokus abzuschalten, das heisst manuell zu fokussieren, natürlich die Spiegelverrieglung einzuschalten und einen Fernauslöser zu benutzen um verwacklungsfreie und scharfe Bilder zu bekommen.
    Den Crop Faktor sollte man laut einigen Berichten auch beachten, das heisst die Brennweite umrechenen.
    So jetzt brauche ich dringend AUFKLÄRUNG!

    1. Natürlich kann man auch manuell fokussieren. Wenn ich aber den Punkt kenne, kann ich auch den AF nehmen. Fokus ist Fokus. Spiegelverriegelung und Fernauslöser helfen gegen Verwackeln, haben aber mit der Hyperfokaldistanz nichts zu tun. Den Cropfaktor zu berücksichtigen ist richtig. Die Onlinerechner berücksichtigen das in der Regel auch, wenn man sein Kameramodell auswählt. Ansonsten kann man dort einstellen, welches Cropformat man hat.

  20. Ok, vielen Dank, langsam blicke ich wohl auch durch.
    Viele Grüsse und bitte mehr dieser interessanten podcasts
    Oliver Kron

  21. Eine Frage: Warum wurde am Schluss Blende 8 mit Blende 4 verglichen? Ich hätte erwartet, dass man Blende 8 mit Blende 16 oder höher vergleicht bzgl. Schärfe. Denn es ging ja darum, dass das Licht an den Blendenlamellen gebogen wird und daher das Bild insgesamt unschärfer wird, obwohl die Tiefenschärfe höher ist.

    Ich habe es so verstanden, dass ich mir bzgl. der Hyperfolkaldistanz die grösste Blende raussuche, die alle Scharf abbildet, was ich scharf haben will.

  22. Hallo,

    danke erstmal für diesen tollen und sehr lehrreichen Beitrag. Überhaupt schaue ich die Podcasts immer mit sehr großem Interesse.

    Meine Frage: Was mache ich denn, wenn ich kein Motiv im Bereich meiner Hypofokaldistanz habe, auf das ich fokussieren kann? Wenn also bspw. bei diesem beispielbild die Wurzel im Wasser fehlen würde?

    Viele Grüße,

    Robert

    1. Hallo Robert,

      zwei Möglichkeiten. Entweder bietet dir dein Objektiv eine Entfernungsskala an. Dann nutzt du die oder du legst einen Gegenstand an die entsprechende Stelle und fokussierst ihn an.

      Geht bei Wasser natürlich nicht. Da drehst du deine Kamera vor der Aufnahme in eine andere Richtung, wo du etwas in entsprechender Entfernung hast oder hinlegen kannst und fokussierst darauf. Den Autofokus schaltest du dann ab und drehst die Kamera wieder zurück.

      Eventuell daran denken, den Belichtungswert vor dem ersten Schwenk zu speichern.

  23. hallo,
    ich weiß nicht ob hier überhaupt noch gelesen oder geantwortet wird, ich probiere es einfach mal.
    ich bin dieses jahr erst zur fotografie gekommen und schaue mich jetzt durch eure podcards die für mich sehr wertvoll sind und bereits viel gelernt habe. zum aktuellen thema habe ich dennoch eine frage, wie verhält es sich mit einer aps-c nikon kamera mit einem vollformat objektiv (hersteller egal) ? wird die differenz durch den zerstreuungskreis berechnet oder muß man doch die brennweite mit dem crop-factor 1,5 umrechnen.
    gruß frank

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